Stadt will BayernWLAN in Kaufbeurens Altstadt und Neugablonzer Zentrum einrichten

Öffentliches WLAN angestrebt

+
Kostenloses BayernWLAN soll es auch in Kaufbeuren geben.

Kaufbeuren – Sicher, stabil, frei, kostenlos und mit hoher Datenbandbreite ausgestattet soll das öffentliche BayernWLAN sein, das die Stadt Kaufbeuren in der Altstadt und im Zentrum von Neugablonz anbieten will. Ziel ist es, die zentralen Stadtbereiche für Bürger und Gäste attraktiver zu machen und die Aufenthaltsqualität zu steigern. Auch der örtliche Einzelhandel soll davon profitieren.

„WLAN wird heutzutage verlangt und vorausgesetzt“, sagte Siegfried Knaak, Leiter des Wirtschaftsreferats am Dienstag im Verwaltungsausschuss. Wie recht er damit hat unterstreicht auch das Institut für Handelsforschung (IFH): „Digitale Services werden von gut jedem zweiten Innenstadtbesucher positiv bewertet. Zwei von drei Befragten ist ein Zugriff auf kostenfreies WLAN in der Innenstadt wichtig“. Aber auch die Möglichkeit, online Informationen über die Geschäfte in der Innenstadt einzuholen sei demnach mehr als jedem zweiten Befragten wichtig. Dazu muss, so die Überlegung von Oliver Schill (Grüne), der Einzelhandel online nachziehen und zumindest die Öffnungszeiten richtig anzeigen. Dass dieser noch „Hausaufgaben zu erledigen“ habe, bestätigte auch Knaak. Er ist sich sicher, dass es in wenigen Jahren eine gemeinsame App der Geschäfte geben werde.

WLAN-Hotspots sollen am Neuen Markt und im Gablonzer Haus in Neugablonz sowie im Rathaus (Sitzungssäle, Bürgerbüro, Touristeninformation) und Neben- bzw. Außenstellen, in der Fußgängerzone und in der Kaiser-Max-Straße eingerichtet werden. Billig ist das Ganze nicht, doch werde man, so Knaak, alle Förderungen, die möglich sind, mitnehmen. 75.000 Euro soll der Aufwand allein in diesem Jahr betragen – für beispielsweise Grabarbeiten, Leerrohre, Kosten VWEW, Access­points. Ab 2018 fallen weitere laufende Kosten in Höhe von voraussichtlich 10.000 Euro für die Wartung und Instandhaltung der Accesspoint-Technik sowie Änderungen und den weiteren Ausbau und Mietkosten für Leerrohre Dritter an. Hinzu kommen beispielsweise noch die DSL-Verbindungskosten, die Administration des Datenverkehrs und Systemkonfiguration.

Die Ausschussmitglieder beauftragten die Verwaltung für den weiteren Betrieb und künftigen Ausbau der öffentlichen WLAN-Versorgung in den kommenden Jahren entsprechende Mittel anzumelden.

Weitere Informationen zum BayernWLAN finden sich unter www.ldbv.bayern.de/breitband/bayernwlan.html.

von Martina Staudinger

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lieferengpass bei Holz: Brücke über die Neugablonzer Straße wartet auf Sanierung
Lieferengpass bei Holz: Brücke über die Neugablonzer Straße wartet auf Sanierung
Landkreis Ostallgäu: 7-Tage-Inzidenz von 35 erreicht
Landkreis Ostallgäu: 7-Tage-Inzidenz von 35 erreicht
Zwei Zwergkaninchen aus einem Garten in Buchloe gestohlen
Zwei Zwergkaninchen aus einem Garten in Buchloe gestohlen
Wohnen von Micro bis Maxi im Neubaugebiet „Hinterm Schloss“ in Marktoberdorf
Wohnen von Micro bis Maxi im Neubaugebiet „Hinterm Schloss“ in Marktoberdorf

Kommentare