Zweiter Anlauf für das Projekt

Aus „Freiraum“ werden „Freiräume“  

Sea-Watch Boot
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Starten werden die „Freiräume“ am 19. Februar mit einem Vortrag von Sea-Watch zum Thema Seenotrettung.

Kaufbeuren – Die Pandemie zwingt auch die Veranstalter der Vortragsreihe „Freiraum“ auf eine digitale Lösung umzusatteln. Am Freitag geht es damit los. Das berichtete nun der Stadtjugendring Kaufbeuren.

Schon im vergangenen Jahr planten Kilian Herbschleb und Till Nißle vom Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR) die Veranstaltungs- und Vortragsreihe „Freiraum“. Das Projekt, das von der „Partnerschaft für Demokratie Kaufbeuren“ initiiert und im Rahmen des Förderprogramms „Demokratie leben!“ organisiert wurde, sollte alle Mitbürgern die Möglichkeit bieten sich über unterschiedlichste Themen informieren zu können und mit Gleich- und Andersdenkenden in Dialog zu kommen. So drehten sich die Inhalte zum Beispiel um Feminismus, Upcycling, Rassismusprävention oder um aktiven Umweltschutz.

Im November kam dann die Hiobsbotschaft, dass das Projekt kurz vor dem Start Corona-bedingt doch wieder abgesagt werden musste. „Als klar war, dass doch wieder alles abgesagt werden muss, war die Enttäuschung anfangs sehr groß“, meint Nißle. „Wir wollten dieses Projekt unbedingt umsetzen, aber im Laufe der Zeit wurde immer klarer, dass Präsenzveranstaltungen bei dem Verlauf der Pandemie absolut unmöglich sind. Also haben wir uns hingesetzt und das Projekt für dieses Jahr nochmal neu konzipiert.“

Nun sollen die Infoveranstaltungen doch wieder stattfinden, allerdings vorerst digital. „Wir sind weggekommen von der Idee eines großen Raumes, in dem wir mit nötigem Sicherheitsabstand Veranstaltungen realisieren können und haben uns stattdessen auf viele kleine Räume – die Freiräume – konzentriert. Die funktionieren sowohl online, als auch offline, was uns in der aktuellen Situation einfach viel mehr Planungssicherheit gibt“, ergänzt Herbschleb.

Starten werden die „Freiräume“ am Freitag, 19. Februar, mit einem Vortrag von Sea-Watch zum Thema Seenotrettung. Im Anschluss stellt sich noch die neugegründete Gruppe „Seebrücke Kaufbeuren“ vor, deren Ziel es ist Kaufbeuren zum sicheren Hafen zu erklären. Eine offene Diskussions- und Fragerunde unter Anderem mit dem Jugendbeauftragten der Stadt Kaufbeuren, Holger Jankovsky und Referatsleiter Alfred Riermeier runden den Abend ab.

Die Veranstaltung findet über die Online-Plattform „Zoom“ statt und ist kostenfrei. Für März erwartet die Teilnehmer ein interaktiver Vortrag zum Thema Feminismus von Jasmin Mittag des bundesweiten Projekts „Wer braucht Feminismus“ Bei Interesse an den Veranstaltungen reicht es, eine kurze Mail mit Wunschtermin an freiraeume@sjrkf.de zu schicken, um dann die Zugangscodes für die Veranstaltung zugesendet bekommen.

kb

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