Starbulls zeigen Heimstärke

Hart umkämpft war der Puk auch am vergangenen Freitag. Am Ende obsiegten die Joker mit 6:3, mussten sich den Starbulls aber am Sonntag mit 4:1 geschlagen geben.

Drei Spiele in der „best of seven“-Serie zwischen den Starbulls Rosenheim und dem ESVK sind nun vorbei. Beide Teams konnten jeweils ihren Heimvorteil nutzen. Der Vorteil liegt dann beim Besserplatzierten der Hauptrunde, und das sind nun mal die Rosenheimer, denn im entscheidenden letzten Match können sie auf ihren Heimvorteil zurückgreifen. Doch bis dahin sind ja noch maximal vier Derbys zu spielen.

Den Ausgleich der Serie schafften die Kaufbeurer am letzten Freitag. Vor 3.466 Zuschauern siegten sie am Ende noch klar mit 6:3 Toren. Doch bis der Erfolg unter Dach und Fach war, bedurfte es eines enormen Kraftakts. Coach Ken Latta stellte für dieses Match seine erste Reihe komplett neu zusammen. Nun mit Leisenring, McFeeters und Nelson sollten die Tore fallen. Doch es kam anders: Bei den beiden ersten Toren der Starbulls offenbarte diese Reihe große Abstimmungsprobleme und bekam die Quittung durch diese beiden Treffer. Dazwischen gelang Dominic Krabbat nach einem entschlossen nach vorn getragenen Konter der 1:1 Ausgleich. Drei Tore durch Krabbat Überhaupt war das sein Spiel und das seiner Nebenleute. Die dritte Reihe mit Dominic Krabbat, Christian Grosch und Christoph Fröhlich brachte immer wieder Schwung in die Kaufbeurer Angriffe und schnürte dabei phasenweise die Gäste in ihrem Drittel regelrecht ein. Fünf der sechs Jokertreffer gingen auf das Konto dieser Angriffsreihe. Dreimal traf Krabbat und zweimal Grosch, den anderen Treffer erzielte Rob McFeeters. Die Gäste waren dennoch bis auf das zweite Drittel ein ebenbürtiger Gegner, der immer wieder für Gefahr vor dem Kaufbeurer Gehäuse sorgte. Der 6:3 Endstand glich diese Serie bis dato aus. Am Sonntag folgte Match Nummer Drei. Schon bei der ersten Auswärtsniederlage brachen die vielen Strafzeiten den Kaufbeurern das Genick. Auch jetzt erwies sich wieder das Unterzahlspiel als Manko, denn dies kostet Kraft. Kraft, die dann für das Offensivspiel fehlt. 32 Strafminuten gegen die Starbulls und gleich 55 Strafminuten gegen den ESVK verhängte Hauptschiedsrichter Zehetleitner, darunter eine Spieldauer gegen Jannik Woitke. Nach sechzig Minuten hieß es 4:1 und die Starbulls konnten somit wieder vorlegen. Torschütze für den ESVK war Brady Leisenring zum 0:1 Zwischenstand. Vorschau Weiter geht’s am Freitag um 19.30 Uhr im Kathrein-Stadion zum fünften Aufeinandertreffen beider Teams. Sollte der ESVK am Dienstag seine Heimpartie gewonnen haben (erst nach Redaktionsschluss), so steht am Sonntag das dritte Heimspiel im Viertelfinale fest. Dabei sind die Kaufbeurer Joker am 25. März ab 18 Uhr Gastgeber in der Sparkassen Arena. Falls dann nach dem Match die Serie bei einem Unentschieden stehen sollte, folgt am Dienstag das letzte und alles entscheidende Match – und dieses wird wieder in Rosenheim ausgefochten.

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