Statt Bringsystem

CSU-Fraktion möchte Gelbe Tonne in Marktoberdorf

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Ein typisches Bild: Säcke mit Wertstoffen werden in den Kofferraum gepackt und zum Wertstoffhof gebracht.

Marktoberdorf – Anstelle des bisherigen Bringsystems soll die Gelbe Tonne eingeführt werden. Dafür setzt sich die CSU-Fraktion im Marktoberdorfer Stadtrat ein. Ein „schneller Umstieg auf das Abholsystem“ sei wünschenswert, bekräftigte Stadtrat Eduard Gapp.

Marktoberdorf hat mit den Stadtteilen 18.500 Einwohner. Sie sind in knapp 5000 Häusern daheim. Wohnungen sind es circa 8000. Aus all diesen Haushalten würden Bewohner regelmäßig mit dem Auto die Säcke mit dem Plastikmaterial zum Wertstoffhof im Norden der Stadt bringen. Das würde immerhin gut eine halbe Million Kilometer an gefahrener Strecke verursachen, gab Eduard Gapp zu bedenken. Dies stelle vor allem für Bewohner im Moos eine Belastung dar.

Die CSU-Fraktion möchte, dass Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell den Vorschlag zur Gelben Tonne beim Landrats­amt vorbringt. Denn zuständig für die Müllabfuhr ist der Landkreis Ostallgäu. Die Gelbe Tonne sollte als erstes in Markt­oberdorf eingeführt werden. Gapp sei sich schon im Klaren darüber, dass dies zusätzliche Kosten bedeute.

Bereits vor zwei Jahren hatte Franz Barnsteiner von den Freien Wählern – er ist Verkehrsreferent im Stadtrat – den Vorschlag gemacht, dass in Marktoberdorf im südlichen Stadtgebiet ein zweiter Wertstoffhof eingerichtet werden soll. Damit ließen sich, vor allem am Freitagnachmittag und Samstagvormittag, viele „Entsorgungsfahrten“ durch die Stadt vermeiden, hatte Barnsteiner damals gesagt.

jj

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