Richtfest von Miet- und Eigentumswohnungen in Heilig-Kreuz-Straße

Wohnpark Kaufbeuren wächst

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Vor den beiden Rohbauten entstehen demnächst zwei weitere Wohnblöcke mit insgesamt 54 Mietwohnungen.

Kaufbeuren – Der Bau von Miet- und Eigentumswohnungen im Wohnpark Kaufbeuren schreitet unaufhörlich voran. Jüngst wurde in der Heilig-Kreuz-Straße nicht nur Richtfest gefeiert, sondern für zwei weitere neue Gebäude auch noch die Baugrube ausgehoben. Das gesamte Areal umfasst etwa 22.000 Quadratmeter. Auf dem Gelände war vorher eine Halle mit einem Salzlager.

„Ich freue mich sehr über dieses Bauvorhaben, weil es nach wie vor einen großen Bedarf an Mietwohnungen in unterschiedlichen Segmenten gibt“, hob Oberbürgermeister Stefan Bosse hier besonders die tolle Lage hervor. Sind es doch nur wenige hundert Meter bis zum Bahnhof und der Weg in die Altstadt ist auch nicht so weit.

Dem kann Carmelo Panuccio nur beipflichten. Er ist beim Bauträger, der Firma Immo Rent aus Kaufbeuren, für die Projektentwicklung und Grundstücksbeschaffung verantwortlich. „Wir haben in der Bauphase festgestellt, dass wir auch Mietinteressenten für dieses großartige Projekt haben. Nicht jeder will oder kann sich eine Immobilie kaufen“, so Panuccio. Daher sei man vom ursprünglichen Gedanken, nur Eigentumswohnungen anbieten zu wollen, abgekommen. „Die Nachfrage ist da.“ 44 Eigentumswohnungen mit Anbindung an die Tiefgarage sind bereits in der Heilig-Kreuz-Straße, der früheren Kurat-Frank-Straße, fertiggestellt. In einem Bauabschnitt zuvor entstanden bereits 41 Wohnungen. Jüngst fand nun das Richtfest für zwei Rohbauten statt, bei dem Zimmermann Wolfgang Kiechle aus Bidingen den Hebaufspruch im Beisein der künftigen Wohnungseigentümer tätigte.

„Von Anfang an war die Philosophie, dass alte Gewerbegebiet aufzuwerten und sämtliche Wohnungen zu einem bezahlbaren Preis anzubieten. Wichtig war uns noch, dass zwischen den Baukörpern auch genügend Luft und Licht kommt“, sagte Architektin Claudia Echtler im Kreisbote-Interview und verwies auf die Besonderheiten bei allen Wohnungen. „Statt Heizkörper gibt es in jedem Raum eine Fußbodenheizung. Wir haben uns für eine Dreifachverglasung bei den Fenstern entschieden, legen viel Wert auf den Schall- und Wärmeschutz und haben eine der besten Lüftungsanlagen verbaut.“ Hinzu kommt, dass jede Miet- und Eigentumswohnung barrierefrei ist, es überall Fahrstühle gibt und die gesamten Gebäude energetisch auf dem neuesten Stand sind. Gartenanteile sowie versetzte Balkone runden das Spektrum ab.

Die Baugruben für zwei weitere Wohnblöcke sind bereits ausgehoben.

In der nächsten Stufe der Bauphase entstehen nun zwei weitere Wohnblöcke mit 54 Mietwohnungen. Beide Baugruben wurden bereits ausgehoben. Zusätzlich soll parallel zu den Gleisen ein Parkhaus auf zwei Ebenen in Form einer Stahlkonstruktion entstehen, um so den großen Bedarf an Parkmöglichkeiten abdecken zu können. Den Abschluss des Bauvorhabens bilden zwei Punkthäuser mit jeweils neun Wohneinheiten.

von Stefan Günter

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