Klares Votum für CSU-Kandidaten

98 Prozent für Stracke

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MdB Stephan Stracke erhielt mit 98 Prozent von der Delegiertenversammlung einen großen Vertrauensbeweis.

Kaufbeuren/Ostallgäu – Das Ergebnis überraschte selbst den Sieger: Mit 98 Prozent wurde der Kaufbeurer Stephan Stracke als amtierendes Mitglied des Bundestages erneut als Kandidat für die CSU von der Delegiertenversammlung ins Rennen geschickt.

Es war ein Heimspiel ohne Gegner, das im Grunde nur einen Gewinner haben konnte. Einzig das Resultat war offen. Doch dieses war am Ende selbst für den Sieger überraschend deutlich: Mit 98 Prozent Zustimmung wurde der Kauf-beurer Stephan Stracke als amtierendes Mitglied des Bundestages erneut als Kandidat für die CSU im Bundeswahlkreis von der Delegier- tenversammlung ins Rennen geschickt. „Ein großartiger Vertrauensbeweis, der mich glücklich macht und motiviert“, so die erste Reaktion von Stracke.

Bei der Versammlung im Forum Mindelheim begrüßte Staatssekretär Franz Pschierer als Bundeswahlkreisvorsitzender die Delegierten aus den drei Stimmkreisen Memmingen, Marktoberdorf und Kaufbeuren, die im Bundeswahlkreis Ostallgäu mit der Nummer 257 zusammengefasst sind. In seinem Rückblick erinnerte Pschierer daran, dass es 2009 für die Nachfolge des damaligen Amtsinhabers Kurt Rossmanith viele Bewerber gegeben habe. Aus einem fairen und transparenten Wettbewerb sei Stracke letztlich als Sieger hervorgegangen. „Die vergangenen drei Jahre haben gezeigt“, so der Wahlkreisvorsitzende, „dass sich Stracke mit hohem Engagement in dem großen Wahlkreis mit seinen vielen Gemeinden einen Namen gemacht hat.“

In seinem Bericht bezeichnete es Stracke als Privileg, Abgeordneter einer Region zu sein, die in jeder Hinsicht gut aufgestellt ist. Bei einer großen Anzahl von Terminen in den vergangenen Jahren habe er „ein deutliches Bild vor Augen, wie vielfältig, facettenreich und bunt dieser wunderschöne Wahlkreis“ sei. In dieser Zeit hätten Bürger ihre Sorgen und Anliegen sowie Bürgermeister ihre Ideen und Projekte vorgetragen und Unternehmer das Ringen um Arbeitsplätze deutlich gemacht. „Ich kann nicht immer helfen, aber ich kann das Anliegen des Einzelnen zu meinem machen, mit anderen gemeinsam Chancen eröffnen und diese auch nutzen“, so Stracke in seinen Ausführungen an die Delegierten.

Nachdem sich kein weiterer Kandidat zur Verfügung gestellt hatte, votierten in der Aussprache Mandats- und Funktionsträger für die Wahl des Amtsinhabers. MdL Angelika Schorer sagte: „Stephan Stracke hat gezeigt, dass er sich für die gesamte Region engagiert und einsetzt.“ Dem schloss sich auch Kaufbeuren Oberbürgermeister Stefan Bosse an und ergänzte: „Wir in Kaufbeuren wissen, was wir an ihm haben.“ 

Bürgermeister Klaus Holetschek aus Bad Wörishofen sagte seine ausdrückliche Unterstützung zu. Stracke habe „sein Ohr bei den Menschen“ und sich durch Kompetenz und Fleiß ausgezeichnet. Christoph Bauer als Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Memmingen bezeichnete Stracke als „unkomplizierten und stets ansprechbaren Partner“.

Der Kaufbeurer Stephan Stracke bedankte sich nach der Wahl für das große Vertrauen bei den Delegierten. Er sehe das Ergebnis auch als Bestätigung seiner bisher geleisteten Arbeit und wolle diese nun im Falle einer Wiederwahl in den Bundestag mit Unterstützung aus allen Ebenen weiter fortführen. Wolfgang Becker

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