Allgäuer Bundestagsabgeordneter Stracke stimmte nicht zu

Ehe für alle beschlossen

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MdB Stephan Stracke.

Kaufbeuren/Landkreis - Die Ehe für alle ist beschlossene Sache. Zur Abstimmung am heutigen 30. Juni über die sogenannte „Ehe für alle“ erklärte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke MdB im Vorfeld: „Bei der anstehenden Entscheidung im Deutschen Bundestag werde ich dem Gesetzentwurf nicht zustimmen." Auch Kanzlerin Angela Merkel stimmte dagegen.

Die Ehe zwischen Mann und Frau stehe aus gutem Grund unter besonderem Schutz des Staates. "Denn ihrem Wesen nach ist sie die einzige staatlich anerkannte Verbindung, aus der eigene leibliche Kinder hervorgehen können. Das unterscheidet eine Ehe fundamental von einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft. Die Ehe bleibt zentraler Mittelpunkt unserer Gesellschafts- und Familienpolitik", begründet Stracke seine Entscheidung.

Auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen würden grundlegende Werte unserer Gesellschaft gelebt. Diese Partnerschaften verdienten laut Stracke Respekt. "Jede Diskriminierung lehne ich ab. Mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz werden gleichgeschlechtliche Paare anerkannt und abgesichert."

Es sei bedauerlich, so Stracke, dass die SPD so ein wichtiges und sensibles Thema als wahltaktisches Manöver missbrauche. Trotz aller Lippenbekenntnisse zeige sich, dass die SPD auf Bundesebene ein rot-rot-grünes Bündnis anstrebt. "Das ist ein Weckruf an alle, die die Bundestagswahl schon für entschieden gehalten haben. Für uns als Union bedeutet dies: Wir müssen bei der Bundestagswahl so stark werden, dass gegen uns nicht regiert werden kann“, so Stracke.

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