Attraktiver Nahverkehr

Studie soll regionales Verbundsystem im Oberallgäu, Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren prüfen

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Für ein leistungsfähiges ÖPNV-System: Ein regionales Verbundsystem soll Verbesserungen für die Fahrgäste bringen.

Kaufbeuren – Viele Pendler wünschen sich ein Ticket für Bus und Bahn, das gültig für die gesamte Region ist. Bald könnte das Ticket kommen, denn es gibt Überlegungen für einen Verbund des öffentlichen Nahverkehrs für die Städte Kaufbeuren und Kempten sowie die Landkreise Ostallgäu und Oberallgäu.

Zunächst soll durch eine Grundlagenstudie überprüft werden, ob ein Verbund aus verkehrlicher und wirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist.

In einem zweiten Schritt werden dann realistische Kostenprognosen und Zeitpläne erstellt. Ein entsprechender Beschluss für eine Zweckvereinbarung wurde als Empfehlung an den Stadtrat in der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Mobilitätsausschusses gefasst. Die Zweckvereinbarung dient der grundsätzlichen Regelung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten zwischen den Projektpartnern, und legt unter anderem die Kostenaufteilung nach Einwohnerzahlen fest. Die Studie wird vom Förderprogramm zur Förderung von Verbundintegrationen im Freistaat Bayern gefördert. Das Programm trägt einen Großteil der Kosten – somit ist für die Stadt mit einem Eigenanteil von rund 26.500 Euro, verteilt auf die Jahre 2021 bis 2023, zu rechnen. Die Stadträte in Kempten und Kaufbeuren haben der Beteiligung an der Studie bereits zugestimmt.

Einige Grundlagen des Projekts hat die Arbeitsgruppe aus den vier Partnern bereits vorbereitet.

„Die vier Partner haben sich auf den Weg gemacht“, sagte Wirtschaftsreferentin Caroline Moser zu dem geplanten Vorhaben. Gemeinsam wollen sie ein abgestimmtes ÖPNV-Angebot für Bus und Bahn auf den Weg bringen. Nach der Vorbereitung der EU-weiten Ausschreibung bis Herbst 2020 soll die Arbeit laut Moser Anfang 2021 starten. Mit der Fertigstellung des Projekts sei Ende 2023 zu rechnen.

Mahi Kola

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