Ein „Stück mit Happy End“

Abiturienten des Jakob-Brucker-Gymnasiums verabschieden ihre Schulzeit

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Auf einen hervorragenden Gesamtnotendurchschnitt von 1,0 konnten sich die Jahrgangsbesten freuen und wurden dafür von der Frank-Hirschvogel-Stiftung ausgezeichnet (v. li.): Anita Mauersberger (Frank-Hirschvogel-Stiftung), Christoph Starnecker, Jan Donhauser, Marcel Jansen, Rebecca Hackstein, Lara Fürguth, Amrei Frey und Schulleiter Christof Walter.

Kaufbeuren – Mit viel Freude, aber auch ein wenig Wehmut ließen die 130 Abiturienten des Jakob-Brucker-Gymnasiums am vergangenen Freitag ihre Schulzeit ausklingen. Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung im Kaufbeurer Stadtsaal kam die Schulfamilie zusammen, um auf Höhen und Tiefen, Erlebnisse und Begegnungen in der gemeinsamen Schulzeit zurückzublicken – und einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft zu wagen.

Bei den Feierlichkeiten zeigten sich die Abiturienten auch von ihrer musikalischen Seite und gaben als Solisten, im Duett oder Gesangsgruppe verschiedene Stücke zum Besten.

Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach in seinen Grußworten die Bedeutung der Schulzeit als unvergesslichen Lebensabschnitt für jeden Einzelnen an, der sich „ins Gedächtnis eingräbt“. So könnten die Abiturienten auch später noch stolz im Hinblick auf ihre Schule sagen: „Da habe ich mir meinen Spirit geholt“, beglückwünschte der OB die Jungs und Mädels zum bestandenen Abitur.

An den überwundenen Schwierigkeit sind die jungen Menschen gewachsen, haben eine Wandlung durchgemacht, fand auch Elternbeiratsvorsitzende Janina Shafik. Sie ermutigte die Abiturienten dazu, mit Idealismus und Tatendrang die Welt in kleinen Schritten zu verändern und gab ihnen das Zitat von Gandhi auf den Weg: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

Auch die Jahrgangsstufensprecher ließen keinen Zweifel daran, dass diese prägende Zeit für sie unvergessen bleibt und sie „die Geschichten, Begegnungen und Erinnerungen für immer in unserem Herzen tragen“.

Schulleiter Christof Walter freute sich mit den Abiturienten auf den glücklichen Ausgang ihrer Geschichte und sprach von einem „Stück mit Happy End“: Die jungen Menschen stünden mitten in der Bühne des Lebens, wobei das klassische Drama ihrer Schulzeit aus Walters Sicht zu größeren Teilen Komödie als Tragödie war; mitunter aber auch Heldenepos, Seifenoper, Improvisationstheater und absurdes Theater. In jedem Falle stelle sich für die jungen „Darsteller“ die Frage, wer sie sind und wofür sie einstehen wollen. Walter wünschte den Abiturienten auf ihrem weiteren Weg, dass sie ihre Individualität beibehalten, sich nicht verbiegen lassen und aufgeschlossen durchs Leben gehen. Zuversichtlich war der Schulleiter, dass jeder früher oder später seine Wunschrolle findet, denn: „Der Autor eurer Geschichte seid ihr selbst“.

von Mahi Kola

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