In Apfeltrang entsteht ein neues Wohnbaugebiet

Ein Haus im Grünen

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Mit Schwung: alle Beteiligten beim gemeinsamen symbolischen Spatenstich zum neuen Wohnbaugebiet „Äußeres Eschle“.

Ostallgäu – Mit einem symbolischen Spatenstich endete die mehrjährige Planungsphase für ein neues Wohnbaugebiet in der zu Ruderatshofen gehörenden Gemeinde Apfeltrang.

Nachdem im Januar der Erschließungsvertrag zwischen Bürgermeister Johann Stich sowie den beiden Unternehmern Werner Höbel und Thomas Petrich unterzeichnet worden waren, fiel nun der Startschuss für die Erschließung im Baugebiet „Äußeres Eschle“, auf dem 21 Winkelhäuser, Einfamilienhäuser und Doppelhäuser in verschiedenen Größen entstehen. „Nach drei Jahren Planung vom ersten Gedanken, vielen Gesprächen und Gemeinderatssitzungen freue ich mich, dass es gelungen ist, zusammen mit der Gemeinde einen Bebauungsplan zu entwickeln“, sagte Bauunternehmer Werner Höbel. Es sei nicht einfach gewesen, aber man habe einen Konsens gefunden.

Von den 21 Grundstücken sind fünf Bauplätze in gemeindlicher Verfügung. Es ist vorgesehen, schlüsselfertig zu bauen und zu verkaufen, aber Kundenwünsche können eingebracht und berücksichtigt werden, wie Höbel ausführte. Insbesondere die Winkelhäuser seien für junge Familien gedacht und er hoffe, dass sie „mit Leben erfüllt werden“. Nach der jetzt begonnenen Tiefbauphase werde im April der Hochbau starten und das Projekt voraussichtlich im November abgeschlossen sein. Fast ein Drittel der Plätze sei schon verkauft oder reserviert.

„Die Bagger sind da“, so Bürgermeister Johann Stich und bedankte sich besonders bei allen beteiligten Grundstückseigentümern, dass es geklappt habe, in dem seit 15 Jahren als Wohngebiet ausgewiesenen Gebiet nun eine für alle tragfähige Lösung herbeizuführen. „Wir wollten das schaffen“, sagte der Bürgermeister, „vor allem mit Blick auf die Situation des Nachwuchses in Kindergarten und Schule.“ Er hoffe auf baldigen Einzug und eine Bereicherung des Dorflebens sowie für die Vereine und bezeichnete die Wohnlage mit „direktem Bezug zur Natur“ als großen Vorteil.

 Von Wolfgang Becker

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