Synergieeffekte für den Kunden nutzen

Die BAUPLUS hat sich etabliert: Zahlreiche Besucher kamen auch in diesem Jahr und informierten sich bei den lokalen Fachbetrieben rund ums Häuslebauen. Fotos: Frisch

Auf 5000 Quadratmetern öffnete am vergangenen Wochenende die zweite Kaufbeurer BAUPLUS ihre Pforten. Neben den Standardbereichen Sanierung, Energieeffizienz, Schimmelpilz und Finanzen stand das Sonderthema „Sicherheit“ heuer im Vordergrund. Die wichtigsten regionalen Handwerksbetriebe wie Dobler, Gansohr oder Rehklau waren wieder vertreten, zusammen mit einer Vielzahl an Kleinunternehmen mit Angeboten wie beispielsweise Möbelrestaurierung oder Fensterbau.

Zu den prominenten Besuchern zählte auch Oberbürgermeister Stefan Bosse, der sich im Rahmen privater Baupläne vom anwesenden Fachpersonal beraten ließ. „Der Zeitpunkt der Messe ist sehr gut gewählt, da viele Leute jetzt zu Beginn des Jahres konkrete Pläne im Bereich Um- und Neubau fassen“, so der Rathauschef. Veranstalter Jens Güttinger betonte am Sonntag nach der Messe, die Rückmeldungen der Aussteller seien durchweg positiv gewesen. „Bereits die Wiederbeteiligung von über 90 Prozent bei den Ausstellern im Vergleich zum vergangenen Jahr hat uns gezeigt, dass die BAUPLUS in Kaufbeuren genau richtig platziert ist!“ Auch die erwartete Besucherzahl von über 5000 sei für die 70 Aussteller problemlos erreicht worden. Der Termin für 2012 sei dementsprechend bereits fest eingeplant. Begeistert äußerte sich Helmut Gansohr vom gleichnamigen Malerbetrieb. „Für uns hat es sich wieder gelohnt, sich auf der BAUPLUS zu präsentieren!“ Es gebe sonst für einen Handwerksbetrieb kaum Gelegenheit, die Qualität seiner Arbeit dem Kunden so unmittelbar deutlich zu machen. „Die Leute schätzen hier vor allem die ehrliche und unabhängige Beratung, das was einen regionalen Betrieb eben auszeichnet.“ Auch die Synergieeffekte seien nicht zu unterschätzen: „Bei vielen Arbeiten rund ums Haus ist es am klügsten, verschiedene Fachbereiche mit einzubeziehen. Wenn eine Fassade saniert wird, müssen Maler und Fensterbauer genauso mitreden wie der ausführende Betrieb!“ erklärt Gansohr. Auf der Messe habe man die einmalige Gelegenheit, von Stand zu Stand zu gehen und alle Meinungen kurzfristig einzuholen. „Ein Modell mit Zukunft!“ ist sich der Firmeninhaber sicher. Große Nachfrage rund ums Thema Bausparen, Baufinanzierung und Fördermöglichkeiten verzeichneten auch die VR-Bank und die Sparkasse. Klaus Schusterer, Geschäftsführer von pbs planen.bauen.sanieren in Altusried, der sein Unternehmen heuer zum ersten Mal auf der BAUPLUS präsentiert hat, ist von dem Ergebnis überzeugt. Beeindruckt hat ihn unter anderem das „überraschend große Einzugsgebiet“: die Besucher kamen laut Umfragen bis aus Krumbach oder Oy-Mittelberg sowie aus dem Buchloer und Landsberger Raum. Zudem seien überdurchschnittlich viele Besucher mit sehr konkreten Vorstellungen auf der Messe erschienen, so Schusterer. Ein Umstand, der auch von anderen Ausstellern bestätigt wurde. Auf der BAUPLUS druckfrisch vorgestellt wurde die neue Kaufbeurer Stadtbroschüre, passend zur Veranstaltung mit den Basisthemen Familienförderung und umweltbewusstes Bauen. Die Broschüre ist mit einer Auflage von 15.000 Stück erschienen und direkt bei der Stadt Kaufbeuren sowie in verschiedenen Auslagen erhältlich.

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Kaufbeuren
Babys der Woche im Klinikum Kaufbeuren
Sudetendeutsche Schicksale nach 1945
Sudetendeutsche Schicksale nach 1945
Frauen in der Leitungsebene
Frauen in der Leitungsebene
Razzia gegen "Reichsbürger"
Razzia gegen "Reichsbürger"

Kommentare