Zweimal Grund zum Feiern

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Stolz es geschafft zu haben sind die elf Absolventinnen der Staatlichen Technikerschule für Agrarwirtschaft Kaufbeuren.

Unterthingau/Kaufbeuren – „Sie haben es geschafft! Ich darf Sie heute als ,Staatlich geprüfte Technikerinnen für Agrarwirtschaft – Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement‘ bestens ausgebildet für die verantwortungsvolle Wirtschaftsführung in städtischen und ländlichen Klein-, Mittel- und Großbetrieben entlassen“. Mit diesen Worten eröffnete Schulleiterin Elisabeth Hiepp von der Staatlichen Technikerschule für Agrarwirtschaft Kaufbeuren die festliche Verabschiedung von insgesamt elf Absolventinnen, die nun bestens gerüstet einen neuen Abschnitt auf ihrem weiteren Lebensweg beschreiten.

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit den beiden Diakonen Albert Greither und Michael Bobritz (Vater einer der Absolventinnen) ging es in den Landgasthof „Felderwirt“ in Unterthingau, wo die anschließende Abschlussfeier, musikalisch von Roland Dressler und Charlotte Krust umrahmt, stattfand. Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin folgte durch Carina Bischke von „Fair Trade Deutschland“ die Verleihung des Titels „Fairtrade School“. Aufgrund der erfüllten Kriterien ist die Technikerschule damit Kaufbeurens erste mit einem solchen Titel ausgezeichnete Schule.

MdB Stephan Stracke lobte den Durchhaltewillen der erfolgreichen Absolventinnen und betonte in seinem Grußwort, dass die jungen Damen mit Stolz auf das zurückblicken können, was sie dank einer hervorragenden Ausbildung erreicht hätten. Auch Kaufbeurens 2. Bürgermeister Gerhard Bucher, der die Grüße der verhinderten Landrätin überbrachte, wünschte einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt und bezeichnete in diesem Zusammenhang die Technikerschule als „einmalig“, weshalb sie in Kaufbeuren ihren festen Platz gefunden habe.

Kreisbäuerin Carina Fischer wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass sich die Absolventinnen für einen sehr wichtigen Beruf entschieden hätten, der immer mehr gebraucht werde. „Die Hauswirtschaft hat große Zukunft und muss die Wertschätzung auch bekommen, die sie verdient hat“, so die Kreisbäuerin. Katharina Wallach überbrachte Grüße und Glückwünsche von Dr. Paul Dosch, dem Behörden- und Bereichsleiter im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Die Abschlussklasse hatte den Wunsch geäußert, dass Schulleiterin Elisabeth Hiepp den Festvortrag in diesem Jahr halten solle. Damit hatten die Schülerinnen die wohl beste Entscheidung getroffen. Denn sie versteht es, mit viel Humor und tiefgründigem Wissen, ihre Vorträge zu „würzen“. Ihr Thema „Mutig in die Zukunft –lasst uns mutig sein!“ passte ganz ausgezeichnet zu diesem festlichen Anlass. „Mut und Angst gehören zusammen, denn der Mutige darf auch Angst haben“, erklärte die Festrednerin, die im weiteren Verlauf auch noch den einen oder anderen Tipp weitergab, wie man mutiger wird, um sich den jeweiligen Herausforderungen auch stellen zu können.

Es folgte ein Rückblick mit Impressionen aus den zurückliegenden gemeinsamen Jahren an der Technikerschule von Alexandra Gmeinder und Vanessa Maria Steinhart. Mit kleinen „nützlichen“ Abschiedsgeschenken und jeweils einem „Stern auf dem Walk of ­Fame“ für die einzelnen Lehrkräfte verabschiedeten sich die Schülerinnen von ihrer Schule. Höhepunkt war natürlich die Übergabe der Zeugnisse und die Ehrung der Klassenbesten.

Ihr Abschlusszeugnis erhielten Amelita Schneider, Memmingerberg mit der Gesamtnote 1,0, Debora Bobritz, Unteregg mit der Gesamtnote 1,3, Daniela Josefine Hummler, Winterstettendorf mit der Gesamtnote 1,76, Merve Decerik, Marktoberdorf, Alexandra Gmeinder, Nesselwang, Christina Maier, Kaufbeuren, Katharina Martin, Rettenbach, Christine Ryr­ko, Mindelheim, Jasmin Schön, Günzach, Vanessa Maria Steinhart, Gammertingen und Tatjana Thordsen, Kaufbeuren.

von Klaus-Dieter Körber

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