Über 20000 Dienststunden

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Die G7 Urkunde mit Anstecker erhielten: Hubert Auster, Andreas Bertele, Maximilian Bertele, Dominik Böhme, Herbert Böker, Christoph Donnert, Thomas Ebert, Tobias Ebner, Gregor Gareis, Martin Herb, Marian Herrmann, Bernhard Huber, Florian Kohnert, Marko Metz, Henryk Nowara, Alexander Passauer, Markus Prochaska, Benjamin Scharpf, Uwe Scheu, Erwin Settele, Michael Settele, Stefan Settele, Kerstin Sirch, Reinhard Sirch, Stephan Strohmeyer, Michael Triebel, Alexander Werner und Matthias Winkler.

Kaufbeuren – Mit über 20.000 Dienststunden hatten die ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverbandes Kaufbeuren im Jahr 2015 wieder einmal „alle Hände voll“ zu tun.

Im Rahmen einer kürzlich veranstalteten Jahresabschlussfeier im Betriebsgebäude an der Buronstraße zeigten sich auch die beiden eingeladenen Ehrengäste, Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse und der CSU Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke, von den erbrachten Leistungen der „Helfer in Blau“ beeindruckt und dankten in ihren Grußworten für das große ehrenamtliche Engagement.

Der Ortsbeauftragte für Kaufbeuren, Benjamin Scharpf, ließ in einem mit Bildern ergänzten Rückblick das Jahr 2015 noch einmal Revue passieren und erinnerte an einige Höhepunkte beim THW. Neben den traditionellen Neujahrsempfängen folgte auch ein „Empfang für ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“. Dabei konnten Kerstin Sirch, Thomas Ebert, Alfons Winkler und Bernhard Huber für ihre Arbeit in der THW-Jugend ausgezeichnet werden.

Zwischen April und Juni erfolgte der in diesem Jahr größte und auch anspruchsvollste Einsatz für das Technische Hilfswerk. Zusammen mit Kollegen aus dem Allgäu galt es bereits im Vorfeld und wären der Haupttage des G7-Gipfels in Ellmau im technischen Bereich für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Für diesen Großeinsatz wurden vom Kaufbeurer THW 28 Einsatzkräfte mit einer Urkunde nebst Anstecker geehrt.

Zwölf neue Helfer legten in diesem Jahr mit Erfolg die Grundausbildungs-Prüfung ab. Des Weiteren wurden zwölf Lehrgänge an der THW-Bundesschule erfolgreich besucht. Im September/Oktober erfolgten Einsätze in Erding und Feldkirchen im Rahmen der Flüchtlingshilfe. Im Auftrag des Bundesinnenministeriums musste dabei die Fachgruppe Infrastruktur aus Günzburg personell unterstützt werden.

Zu einer Bildungsfahrt reisten 46 Helfer aus den THW Ortsverbänden Kaufbeuren, Füssen und Memmingen auf Einladung des CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke in die Bundeshauptstadt. Dabei stand neben einer ausgiebigen Stadtrundfahrt und einer Schifffahrt auf der Spree, sowie einem Besuch im Reichstag auch ein Besuch beim THW-Präsidenten Albrecht Broemme auf dem Programm.

Ein Höhepunkt war auch eine Fahrzeugweihe im Juni dieses Jahres. Neben anderen „Blaulichtfahrzeugen“ wurde auch das neue THW-Wechselladerfahrzeug gesegnet und der Öffentlichkeit vorgestellt. Als traditionell bezeichnete Benjamin Scharpf den jährlichen Aufbau des Adventskranzes am Neptunbrunnen und des Kaufbeurer Weihnachtsmarktes.

Abschließend gab es noch ein paar imponierende Zahlen, die das enorme Engagement der „THWler“ verdeutlichen. So brachte es der Zugtrupp auf 443,7 Stunden pro Helfer, gefolgt von der Bergungsgruppe zwei und dem Beleuchtungstrupp. Reinhard Sirch leistete 781,7 Dienststunden, Thomas Ebert 721,7 Dienststunden, davon 195,5 Einsatzstunden, und Michael Settele kam auf 633,2 Dienststunden, davon 209,8 Einsatzstunden, und Henryk Nowara kam auf 158,4 Einsatzstunden.

Brigitte Müller von der THW-Geschäftsstelle Kempten dankte für diesen großartigen Einsatz und hob bei dieser Gelegenheit besonders Benjamin Scharpf und Andreas Bertele für deren „unglaubliches Engagement“ hervor.

Dominik Böhme konnte für sein zehnjähriges Dienstjubiläum geehrt werden, Andreas Bertele sogar für 20 Jahre. Kerstin Sirch und Marian Herrmann erhielten das THW-Helferabzeichen in Gold, Marko Metz das THW Helferabzeichen in Gold mit Kranz und als „Nachzügler“ Pierre Wasgien den Orden des Bundesinnenministeriums für seinen Einsatz im Rahmen der Fluthilfe 2013.

Diese Auszeichnungen und Ehrungen sollten für alle Mitglieder des Technischen Hilfswerkes Kaufbeuren Ansporn für deren weitere Arbeit zum Schutz und Wohle der Bürger Kaufbeurens und der weiteren Umgebung sein, so Geschäftsführerin Brigitte Müller in ihrem Schlusswort. Sie wünschte eine weiterhin angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit.

von Klaus-Dieter Körber

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