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Teilbereich des Afrabergs hat neue Eigentümer – Baggerarbeiten bereits im Gange

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Von: Martina Staudinger, Wolfgang Becker

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Baugrund Afraberg 2022
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude der ehemaligen Gießerei wird unter den neuen Eigentümern in die Bebauung integriert. Andere Gebäude wurden abgerissen. © Becker

Kaufbeuren – In die Weiterentwicklung des Afrabergs kommt Bewegung. Der südliche Teil des Grundstücks rund um die alte Gießerei hat neue Eigentümer, wie der städtische Baureferent Helge Carl dem Kreisbote auf Nachfrage bestätigte. Und diese ließen nun bereits die Bagger anrollen.

Ein Konsortium von zwei Unternehmen für Gesellschaftsimmobilien aus dem Stuttgarter Raum habe rund ein Drittel des 3,5 Hektar großen Areals von der Panntum Aktiengesellschaft erworben. Baurecht wurde allerdings noch nicht geschaffen, so der Baureferent. Die jetzigen, bereits erfolgten Abriss- und Rodungsmaßnahmen dienen laut Carl erforderlichen Bodenuntersuchungen. Der Bestandsbau der alten Gießerei bleibe bestehen. Dort sollen demnach altersgerechte Wohnungen für Senioren entstehen.

Die Eigentümer überarbeiten derzeit die 2019 beschlossene Planung, so Carl. Diese sah Wohnbauflächen und eine Kindertagesstätte für das gesamte Areal vor. „Ich gehe davon aus, dass wir hier einvernehmliche Lösungen erzielen“, sagte der Baureferent im Gespräch mit dem Kreisbote. Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse hatte bereits in der Sitzung des Innenstadtbeirates Anfang November geäußert, dass sich „am Afraberg etwas tut und auch ein Schrägaufzug scheint drin zu sein“. Das Ganze muss noch von den Gremien des Bauausschusses und des Stadtrats abgesegnet werden.

Lange Zeit stockte das Bauvorhaben auf dem Areal der ehemaligen Rosenbrauerei, das 2018 von der Aktienbrauerei Kaufbeuren AG an die Panntum AG um Vorstand Florian Biasi veräußert wurde.

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