Themenspezifisch fortbilden

Welchen Fortbildungsbedarf besitzen die Seniorenbeauftragten aus den Kommunen des Landkreises Ostallgäu? Welche Unterstützung können sie sich holen? Zur Klärung dieser Fragen lud das Landratsamt Ostallgäu zum ersten Treffen der nördlichen Seniorenbeauftragten nach Buchloe ein.

Nahezu alle Kommunen im Landkreis Ostallgäu haben aufgrund des demographischen Wandels ehrenamtliche Seniorenbeauftragten bestellt. Sie sind bei der Umsetzung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes die wichtigsten Partner vor Ort. Als Serviceleistung für die Seniorenbeauftragten organisiert das Landratsamt Ostallgäu regelmäßige Arbeitstreffen. Diese dienen der Vernetzung und der gezielten Informationsweitergabe. Ein wichtiges Anliegen ist dabei der Dialog zwischen den Seniorenbeauftragten, der am besten in kleineren Gruppen gelingt. So entschlossen sich die Seniorenbeauftragten zukünftige Arbeitstreffen nach der Nord-/Südhälfte des Landkreises aufzuteilen. Die Premiere für das erste Treffen der nördlichen Seniorenbeauftragten fand in Buchloe im Seniorentreff statt. Dieser ist ein überzeugendes Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen ehrenamtlich engagierten Bürgern und dem Willen einer Stadt, für ihre älteren Bürger etwas zu tun. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, wie der Fortbildungsbedarf der Senioren bedarfsgerecht befriedigt werden kann. Dazu wurden verschiedene Bildungsangebote vorgestellt. Die meisten Teilnehmer sprachen sich für themenspe- zifische Fortbildungseinheiten aus, die sie individuell in Anspruch nehmen können. Die Arbeit der Seniorenbeauftragten steht und fällt mit einem guten Team vor Ort. Auf Einladung des Landratsamtes stellte Sabine Weißfuß, die Leiterin der Freiwilligenagentur Schwungrad, ihre Angebotspalette für den Ehrenamtsbereich vor. Zu ihrem Leistungskatalog zählen unter anderem die Gewinnung und Vermittlung von Ehrenamtlichen an Arbeitskreise, Organisationen etc. aber auch die Betreuung von Projekten im Ehrenamtsbereich. Die Seniorenbeauftragten können beim Schwungrad gezielte Unterstützung für die Umsetzung von Projekten auf ehrenamt- licher Basis erhalten oder sich zu ihrer Arbeit mit Ehrenamtlichen beraten lassen. Das Engagement des Schwungrades wurde daher einstimmig begrüßt.

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