Den Titel im Visier

Eine sichere Bank: Torwart Jochen Gärtner von den Green Monsters.

Das Streethockey-Team der Green Monsters Kaufbeuren zieht in der 1. Bundesliga-Süd nach fünf Spieltagen einsam seine Kreise an der Tabellenspitze. Das Team steht ungeschlagen mit 14 Punkten vor dem Deutschen Meister, den Heilbronn Hornets. Die Württemberger kommen demnach auf zehn Punkte. Die Piranhas Germaringen liegen momentan mit einem Sieg und drei Niederlagen auf dem vorletzten Rang.

Warum es derzeit so gut läuft, kann sich der Green Monsters-Teammanager Harald Schmid nur so erklären: „Wir haben einen super Kader und die Stimmung im Team ist klasse“. Obwohl urlaubsbedingt immer wieder einige Spieler dem Team fehlen, kann die Mannschaft stets eine gute Truppe aufbieten. So gelang den Monsters zum Auftakt gleich ein 12:4-Kantererfolg über Kontrahent Piranhas Germaringen. In Rosenheim konnten die Ostallgäuer einen knappen 8:7-Auswärtserfolg einfahren. Es folgten Siege über die Hurricans Bayreuth (9:8) und gegen die Heilbronn Hornets (9:6 und 7:6 nach Penaltyschießen). Das spiegelt sich auch in den Statistiken wider. Daniel Oppolzer gehört zu den 3-Top Scorer der Liga. Mit 15 Punkten liegt er nur drei Zähler hinter dem führenden Stephan Schmitt von den Hurricans Bayreuth. Mit elf erzielten Toren führt André Gerartz (Green Monsters) die Torjägerwertung an. Sein Vereinskollege Thorsten Oppitz traf in der laufenden Saison bereits sechsmal. Bei noch drei ausstehenden Spielen vor der Endrunde ist den Kaufbeurern der Titel „Süddeutscher Meister“ wohl kaum mehr zu nehmen. „Dann müssten wir schon alles verlieren“, sieht Harald Schmid seine Truppe weiterhin auf einen guten Weg. Am Wochenende reist der Spitzenreiter nach Bayreuth. Zu Hause spielen die Monsters noch gegen Germaringen und abschließend gegen Schlusslicht Rosenheim. Derweil laufen die Planungen für die Endrunde zur Deutschen Streethockey-Mannschaft in Kaufbeuren auf Hochtouren. Ende Juli spielen fünf Teams um den Titel. Nach jetzigem Stand sind dies Kaufbeuren, Heilbronn und Bayreuth aus dem Süden, aus NRW die Wild Dragons Hamm und Schalke Cannibals. Neben der aktuellen Runde kümmert sich Monsters-Teammanager Harald Schmid noch um diese Veranstaltung. „Pokale müssen geholt werden. Die Leute werden eingeteilt. Essen und Trinken muss reichlich zur Verfügung stehen. Da gibt es jede Menge zu tun“, dürfte ihm in den nächsten Wochen nicht langweilig werden.

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