Mord oder Totschlag?

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Gemeinschaftlicher Mord oder doch Totschlag in einem Fall und Beihilfe zum Totschlag in zwei Fällen? Am Donnerstag zeichnete sich im Prozess gegen die drei Angeklagten wegen der Tötung eines 22-jährigen Kaufbeurers (wir berichteten) eine neue Wendung ab.

Der Vorsitzende Richter gab am Ende des vierten Verhandlungstages bekannt, dass man die Anklage eventuell abmildern wolle. 

Zur Sprache gekommen waren am Donnerstag sowohl erneut die Angeklagten selbst, die sich zum Tatvorwurf äußerten, als auch Gutachter, die auch die persönlichen Hintergründe der mutmaßlichen Täter beleuchteten. Bereits am Dienstag hatten Zeugen aus dem Umfeld des 22-jährigen Getöteten sowie der Angeklagten, die vor der Tat gemeinsam in einer Kaufbeurer Wohnung lebten, ausgesagt. Der große Druck, unter dem die Angeklagten durch das spätere Opfer gestanden hätten, wobei nicht zuletzt Drogen eine Rolle spielten, gewann im Lauf der Verhandlungstage immer mehr an Bedeutung. Ob es sich aber um eine geplante Tat oder eine Affekthandlung handelt, steht noch im Raum. In der kommenden Woche wird der Prozess fortgesetzt und ein abschließendes Urteil erwartet.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der kommenden Mittwochsausgabe.

von Michaela Frisch

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