Traditionsmarkt um Martini

Viele schöne Kleinigkeiten wechselten auch beim diesjährigen Martinimarkt wieder ihren Besitzer. Marktmeisterin Susanne Roßkopf bestätigte dem Ereignis in Nachhinein einen „großen Erfolg“.

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ANGELA OSTENRIEDER ; Am vergangenen Wochenende fand, bei anfänglich herrlichem Allgäuer „Fönwetter“, der traditionelle Martinimarkt statt. Rund 40 Händler säumten die Kaiser-Max-Straße und boten ihr überaus facettenreiches Warenangebot an. Auch der „verkaufsoffene Sonntag“ wurde von den zahlreichen Besuchern trotz des am Nachmittag aufkommenden herbstlichen Nebels gut angenommen. Der Brauch, um den 11. November herum einen Martinimarkt abzuhalten, geht weit zurück und verdankt seinen Namen dem heiligen Martin, Bischof von Tours. Das mittelalterliche Marktrecht war das Privileg von nur einigen, wenigen Orten und wurde von der ländlichen Bevölkerung genutzt, um sich auf den Winter vorzubereiten. Den Bedarf an alltäglichen Dingen wie Wäsche, Schuhe, Werkzeug und Lebensmittel aufzufüllen stand an erster Stelle, aber auch das Bedürfnis nach Abwechslung, Neuigkeiten und Tratsch war groß. Auch heute noch begeistern die Händler ihre Besucher mit nützlichen Haushaltsgeräten und Werkzeugen, mit Geschenkartikeln, Gewürzen und besonderen „Schmankerln“. Der Bummel durch die Altstadt Kaufbeurens war auch dieses Jahr wieder für Alt und Jung attraktiv. Es duftete nach deftiger Bratwurst und süßen gebrannten Mandeln. Auch die Fierantin Dorothea Hähnel aus Lindau genießt seit Jahren die herbstliche Marktatmosphäre und freut sich, hier mit ihren Edelsteinen die Menschen auf esoterischer Ebene zu erreichen. „Nach Kaufbeuren komme ich immer gern. Jeder Stein birgt eine Erinnerung und wartet nur darauf, Jemandem zum „sich Wohlfühlen“ zu verhelfen, “ verrät sie. Während die „Großen“ ihre Freude über ein eventuelles Marktschnäppchen in kleinen Grüppchen mit Freunden teilten, lockte das nostalgische Karussell mit seinen typischen musikalischen Jahrmarktsklängen die Kinder an. „Der Martinimarkt ist eine altbewährte Tradition und war in Verbindung mit dem „verkaufsoffenen Sonntag für Besucher und Händler gleichermaßen wieder ein voller Erfolg“, bestätigte auch Susanne Roßkopf in ihrer Funktion als Marktmeisterin der Stadt Kaufbeuren.

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