Trainerwechsel bei den Frauen

Hans-Peter Kahmann wird als Interimstrainer bis zur Winterpause die Bayernliga-Frauen trainiern. Foto: svk

Ein perfektes Wochenende sieht anders aus: Fußball-Bezirksoberligist Kaufbeuren ist genauso nicht über ein Unentschieden gegen Königsbrunn hinausgekommen wie das U23-Team in der Kreisklasse gegen Bidingen. Im Nachwuchsbereich kassierten die beiden Landesliga-Teams unnötige Niederlagen. Bei den Bayernliga-Frauen gibt es seit Sonntag 14.15 Uhr eine personelle Veränderung. Siamak Amani ist nicht mehr Trainer der SpVgg Kaufbeuren. Armin Böck, Abteilungsleiter bei den Frauen, zog nach fünf Niederlagen und einem Unentschieden die Reißleine.

Böck habe bis zuletzt noch gehofft, doch musste er diesen richtungweisenden Schritt vollziehen. „Die SpVgg Kaufbeuren und Herr Amani haben sich im Guten getrennt.“ Als Interimstrainer wird bis zur Winterpause Hans-Peter Kahmann fungieren. Der 26-Jährige trainiert seit dieser Saison das Frauen-Kreisligateam der SpVgg Kaufbeuren. Für ihn kam der Rauswurf von Siamak Amani sehr überraschend. „Ich habe immer noch gehofft, dass das Bayernliga-Team noch die Kurve bekommt“, erzählt er. Noch am Sonntag gab er gegenüber Böck seine Zusage die Doppelfunktion einzugehen. „Ich werde das Training beider Mannschaften zusammenlegen. Es gibt allerdings gezielte Übungseinheiten mit beiden Teams“, erklärt er sein Vorhaben. Natürlich warten auf ihn einige Baustellen, doch werde er alles daran setzen, um die Frauen vor einem Abstieg zu bewahren. „Es ist genügend Potential vorhanden. Wir müssen nur zusammenhalten“, macht er allen Mut. Unentschieden für BOL Die BOL-Herren der SpVgg Kaufbeuren haben am Wochenende gegen Königsbrunn zwar nach der 0:1-Niederlage in Sonthofen eine Reaktion gezeigt, allerdings beim 1:1-Unentschieden gegen die Brunnenstädter zwei Punkte verschenkt. Während die SVK die ersten 45 Minuten klar tonangebend war, boten beide Teams nach dem Seitenwechsel dann ein ausgeglichenes Spiel. Ein Weitschuss aus etwa 30 Meter sorgte in der 77. Minute für einen eher glücklichen Ausgang der Gäste. Dennis Hoffmann brachte Kaufbeuren bereits in der 7. Minute mit 1:0 in Führung. „Vom spielerischen Verlauf kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben uns klar im läuferischen und kämpferischen gesteigert. Die Jungs haben ein klasse Spiel gezeigt“, bilanziert Cheftrainer Günter Bayer. Derzeit liegt die SVK auf dem fünften Rang in der Tabelle. „Realistisch gesehen reicht es nicht weiter für mehr nach oben. Ich bin der Meinung, dass die Teams Aichach, Mindelheim und Durach einfach besser besetzt sind.“ In der 67. Minute musste Marco Schmitt ausgewechselt werden. Vorausgegangen waren Schwindelanfälle und Herzrasen. „Mir war auf einmal schwarz vor Augen“, schildert er seine Eindrücke nach dem Spiel. „Ich dachte, mein Herz haut mir ab.“ Der Mannschaftskapitän klappte während der Partie ohne Fremdeinwirkung zusammen. Nach dem Schlusspfiff hat er sich wieder erholt. U23-Team Ob sich Fred Jentzsch zum heutigen Zeitpunkt vom 2:2-Unentschieden über den SV Bidingen erholt hat, ist fraglich. Das U23-Team verschenkte im Heimspiel erneut einen Sieg. Die SVK ging durch Milovan Radenkovic und Cornelius Rohrmann mit 1:0 bzw. 2:1 in Führung. Trotz Unterzahl – Patrick Saur musste in der 52. Minute vorzeitig wegen Meckerns vom Platz – hatte Kaufbeuren über weite Strecken der Partie das Heft in der Hand. Ein dummer Gegentreffer in der Nachspielzeit sorgte für ein nicht ganz unverdientes Unentschieden aus Sicht der Bidinger. „Das Unentschieden ist deshalb so bitter, weil Markus Zochler kurz davor eine klare Möglichkeit nicht verwandeln konnte“, so Jentzsch. „Wir spielen derzeit nicht den Fußball wie ich es mir vorstelle“. Das Team sei nicht konsequent genug, analysiert er. Landesliga-Teams Im Nachwuchsbereich hat das Landesliga-U17-Team der SpVgg Kaufbeuren nach zwei Siegen infolge ihre erste Niederlage kassiert. Im Spitzenspiel gegen Schwaben Augsburg verlor das Team von Armin Böck mit 1:3. Nicht besser machte es das U19-Team von Rrust Miroci. In der Fremde musste Kaufbeuren die dritte Niederlage hintereinander einstecke. Von Aufstiegsambitionen spricht hier keiner mehr. „Ich kann mir das einfach nicht erklären“, zeigt sich der Übungsleiter enttäuscht. „Deggendorf war ein Sechs-Punktespiel. Aber wie zu Hause gegen Gundelfingen haben wir ein Spiel aus der Hand gegeben“. Schon zur Pause führten die Niederbayern mit 3:0. Doch die Ausfälle von Torwart Marco Giese (Zusammenbruch) und Lukas Keßler (Bänderverletzung) steckten die Spieler wohl nicht ganz so ohne weiteres weg. Kaufbeuren brachte sein Auswärtsspiel in der Fremde mit 9 Feldspielern zu Ende.

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