Trinkwasser vom Brunnen Kirchtal stärker gechlort

Manche riechen es

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Vorübergehend erhöht wurde der Chlorgehalt für das Trinkwasser im Süden Marktoberdorfs und in einigen Weilern.

Marktoberdorf – Einen höheren Chlorgehalt als sonst hatte während der vergangenen Tage und Wochen das Trinkwasser vom Brunnen Kirchtal (bei Lengenwang), mit dem Ortschaften wie Balteratsried, Hummeratsried, Ettwiesen und Kohlhunden sowie der südliche Bereich von Marktoberdorf versorgt werden. Doch der Wert soll bis zum letzten Novemberwochenende wieder auf das normale Maß zurückgeführt werden.

Mit dieser Aussage beantwortete Mareile Hertel vom Tiefbauamt eine Anfrage des Stadtrates Wolfgang Glas (SPD). Es handle sich „mehr um ein Geruchs- als um ein Gesundheitsproblem“, fügte sie hinzu. Ende der Woche würden die Normwerte wieder erreicht. Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell sagte dazu, das Gesundheitsamt wollte mit der Chlorung „auf Nummer sicher“ gehen.

Obwohl Sulzschneid auch im Südosten der Kreisstadt liegt, ist diese Ortschaft davon nicht betroffen. Der Ortsteil hat nämlich noch eine eigene Wasserversorgung.

Für die betroffenen Haushalte sei der Chlorgehalt erhöht worden. Er liege aber innerhalb der gesetzlichen Werte, erklärte dazu Martin Vogler vom Bürgermeister-Büro dem Kreisbote. Die verstärkte Chlorung sei auf Bestimmung des Gesundheitsamtes erfolgt. Ursache dafür sei eine technische Betriebsstörung gewesen. Dadurch sei die beständige leichte Chlorung des Wassers vom Brunnen Kirchtal für kurze Zeit ausgefallen. Nun wollte man über mehrere Tage mit einer erhöhten Konzentration „nachspülen“, damit jede Verunreinigung im Leitungsnetz ausgeschlossen werden könne.

Diese Maßnahme, von der Haushalte in den südlichen Weilern und in der südlichen Kernstadt betroffen sind, hat überhaupt nichts zu tun mit dem Abkochgebot, das im August vorübergehend für den Brunnen Oberthingau erlassen wurde und wovon auch zahlreiche Haushalte im Westen Marktoberdorfs betroffen waren. Auch gibt es keinen Zusammenhang mit der aktuellen Abkochanordnung für das Aitranger Wasser.

jj

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