„Türe zum Wald“

Sozialstiftung Ostallgäu stellt sanierten Forstweg vor

Stephan Kleiner vom AELF (v. li.), Landrätin Zinnecker und Revierleiter Stephan Fessler.
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Stephan Kleiner vom AELF (v. li.), Landrätin Zinnecker und Revierleiter Stephan Fessler.

Landkreis/Aufkirch – Um auch künftig bedürftige Ostallgäuer Bürger finanziell unterstützen zu können, hat die Sozialstiftung Ostallgäu in ihrem Wald bei Aufkirch einen Forst- und Rückeweg umfassend saniert. Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes stellte kürzlich den 500 Meter langen Weg vor, der zur Erschließung des 14 Hektar großen Waldstücks im Oberwald und damit zur Erhaltung der Vermögenswerte der Stiftung dienen wird. „Nur dank solcher Wege ist die Sozialstiftung in der Lage, bedürftigen Menschen zu helfen“, sagte Zinnecker.

Josef Benedikt Kaiser hatte die Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu – vor inzwischen mehr als 125 Jahren gegründet, um in einer Zeit von Armut und Krankheit ein starkes soziales Zeichen zu setzen. In jedem Jahr spendet die Sozialstiftung Ostallgäu zwischen 5000 und 10.000 Euro an bedürftige Bürger aus dem Landkreis. Die Basis dieser sozialen Tätigkeit sind etwa 30 Hektar Wald sowie eine zehn Hektar große, landwirtschaftlich genutzte Fläche.

Vor allem durch die nachhaltige Bewirtschaftung des Stiftungswaldes wird ein Großteil der jährlichen Stiftungszweck-Zuwendungen erwirtschaftet. Betreut wird diese Bewirtschaftung von Stephan Fessler, Leiter des Forstreviers Buchloe, der auch den Wegebau im Oberwald begleitete. Fessler erklärte bei der Vorstellung, dass der Weg vor der Baumaßnahme in einem so schlechten Zustand gewesen sei, dass das Holz nicht mehr abgefahren werden konnte.

Rund 22.500 Euro kostete der neue Forstweg, die durch ein forstwirtschaftliches Förderprogramm des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sowie durch Eigenkapital der Stiftung aufgebracht wurden. Forstdirektor Stephan Kleiner vom AELF bezeichnete den Weg als „Türe zum Wald“, die nicht nur die Bewirtschaftung ermögliche, sondern für die Bürgerinnen und Bürger auch den Zugang zum Erholungsgebiet Wald.

kb

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