Umsetzung schon bis 2012

In der 20. Sitzung des Buchloer Stadtrates war einer der Kernpunkte der Neubau des Bahnhofem- pfangsgebäudes. Zur Darstellung des Planungsstandes war Bernd Kittel von der DB Station und Service AG gekommen. Er führte aus, dass bei der Planung von der Verwirklichung bis 2014 ausgegangen wurde, jetzt allerdings die Hoffnung bestehe, schon bis 2012 die Umsetzung voran zu treiben.

Der Grund dafür, so optimistisch zu sein, ist die Tatsache, dass für Bayern zwei Neubauten - Feucht und Buchloe - vorgesehen waren, Buchloe jetzt allerdings Priorität erhalten habe. Der neue Bahnhof wird zwei Bereiche erhalten, die in einen Verkehrsbereich und einen privatwirtschaftlich genutzten Bereich gegliedert sein werden. Der Verkehrsbereich wird einen sogenannten „Counter" enthalten, dem gegenüber ein Buchhandel sein wird. Der „privatwirtschaftlich genutzte Bereich" wird die Gastronomie beher-bergen und eine Wartehalle mit Toiletten, die Bereiche werden einschließlich des Innenhofes überdacht und damit sozusagen verbunden sein. Links von den „sehr funktionell gestalteten" Gebäuden sind Fahrrad-Abstellmöglichkeiten und Taxi-Plätze vorgesehen. Dann plauderte Bernd Kittel von der DB etwas aus dem Nähkästchen: „Die Entwicklung im Hause geht dahin, den Bahnhof energetisch autark zu machen. Vorstand Dr. Grube möchte ihn 'CO2-neutral' mit viel Grün". Was bei den Buchloer Ratsmitglieder durchaus postitiv ankam! Von der „Größenordnung" sprach Kittel für den Hallenbereich inkl. Gastronomie von rund 200 Quadratmetern (qm), der Verkehrsbereich inkl. Counter wird ebenfalls etwa 200 qm und das Gebäude 1 einschließlich Überdachung dürfte genauso rund 200 qm umfassen. Bürgermeister Josef Schweinberger machte sogleich „Nägel mit Köpfen". Er regte an, dass die ersten fünf Preisträger des Wettbewerbs von 1997 zur „Überarbeitung ihrer Vorschläge aufgefordert werden sollen". Er sah die erste Phase in der Erstellung der öffentlichen Toiletten - „hier muss die Stadt Buchloe rund 300000 Euro in die Hand nehmen" -, die zweite Phase mit der Errichtung der Gebäude. Die dritte Phase ist der Gestaltung des Bahnhofs-Vorplatzes vorbehalten, in der Folge mit dem Bau des vorgesehenen Kreisverkehrs. Einige „kleinere Bedenken" kamen aus den Reihen der Fraktionen, die jedoch nicht das angedachte Konzept infrage stellten und so wurde schließ-lich den Ausführungen des DB-Fachmanns und dem Beschlussvorschlag des 1. Bürger- meisters Schweinberger einhellig zugestimmt.

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