Kaufbeurer Feuerwehr bezieht Ausweichquartier im alten Eisstadion und zeigt Routine

Feuerwehr bezieht neues Quartier

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Umzug der Feuerwehr Kaufbeuren ins alte Eisstadion.
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Umzug der Feuerwehr Kaufbeuren ins alte Eisstadion.

Kaufbeuren – Bevor die Freiwillige Feuerwehr mit ihren 20 Fahrzeugen und Anhängern das Ausweichquartier im alten Eisstadion beziehen konnte, musste erst mal alles raus aus dem bisherigen Räumlichkeiten. Nach einem Fußmarsch wurde dann das Ausweichquartier im alten Eisstadion bezogen.

Um neun Uhr trafen sich die zumeist ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Zehn Minuten später waren die Aufgaben verteilt und es wimmelte wie in einem Ameisenhaufen. Die Lkws wurden vor die Halle gefahren und man stürzte sich auf die Spinde, die Ausrüstung und verfrachtete alles auf Lkw oder Container. Anschließend wurde die technische Ausstattung soweit möglich demontiert. Schläuche der Abgasabsauganlagen, Druckluftversorgung und Ladegeräte wurden abgebaut. Kisten, Kästen und Ablagegestelle wurden abgeschraubt und verladen und bald waren nur noch anhand von Gebrauchsspuren an den Wänden und Türen zu erkennen, dass bis vor kurzem hier die Fahrzeuge der Hauptfeuerwache standen.

Stadtbrandrat Thomas Vogt erinnert: „Wir sind eingezogen 1986/87 und waren fast 30 Jahre hier drinnen, der erste und zweite Zug.“ Heute würden etwa 70 Feuerwehrleute beim Umzug mit anpacken, von insgesamt 110 in der Hauptwache. „Die wollen jetzt alle mithelfen und sind kaum zu bremsen“.

Auf die Stimmung beim Spindausräumen angesprochen erklärte Feuerwehrmann Werner Albrecht: „Es gibt keine Wehmut wegen des Umzuges. Es ist eine Zwischenlösung im alten Eisstadion und wir kommen wieder“. Im Spind sei normalerweise die Einsatzkleidung: Stiefel, Hose, Jacke, Helm. Im Einsatz komme man an und ziehe sich um. Und schon gehe es los. „Das ist auch am Ausweichquartier so“, meinte Albrecht.

„Auch Frauen packen beim Umzug mit an“, bestätigte Feuerwehrfrau Stefanie Sturm. „Wir sind hier insgesamt fünf Frauen und fahren auch manchmal zu den Einsätzen mit raus. Die Technik und die Bewegung hat mich schon immer interessiert und man kommt unter Leute“. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Team sei ihr sehr wichtig gewesen. Deshalb habe sie sich für dieses Ehrenamt entschieden.

Auch was im Verborgenen unter der Hauptfeuerwache lagerte, musste umziehen. Christa Geyrhalter, Katastrophenschutzbeauftragte der Stadt Kauf­beuren, erläuterte: „Ich arbeite seit zehn Jahren mit allen Blaulichtorganisationen zusammen, eben auch mit der Feuerwehr. Wir ziehen mit unseren Einrichtungen – Einsatzzentrale und Lagerräume -, die bisher im Bunker unter dem Feuerwehrgebäude untergebracht waren ins Kopfgebäude und bleiben dann dort“.

Längst vor zwölf Uhr war alles fertig und so stellten sich die rund 70 zumeist ehrenamtlichen Feuerwehrleute zum Abmarsch auf. Auch die Jugendfeuerwehr war mit dabei.

Punkt zwölf Uhr marschierten die Feuerwehrleute, aufgeteilt in zwei Züge und gefolgt von den Einsatzfahrzeugen, los ins Ausweichquartier.

Noch auf dem Marsch erhielt die Feuerwehr einen Hilferuf für einen Einsatz. Wie nach einer geheimen Regieanweisung sprangen ein Teil der Marschierenden auf die Einsatzfahrzeuge und rasten mit Blaulicht in Richtung B12, um bei einem schweren Verkehrsunfall zu helfen.

Die restlichen Marschierenden setzten ihren Marsch fort und bezogen Quartier im alten Eisstadion.

Stadtbrandrat Vogt zeigte vor dem Gebäude stolz die Wege für den Einsatzfall: „Wenn die Feuerwehrler zu einem Einsatz gerufen werden, stellen sie ihre Fahrzeuge auf reservierten Parkplätzen vor dem Stadion ab. Dann kommen sie links am Gebäude beim Spielereingang rein, ziehen sich in den Umkleiden um, gehen zu den Fahrzeugen, die auf der ehemaligen Eisfläche stehen und fahren rechts mit den Fahrzeugen raus zum Einsatz. Alles bestens“.

Von Wolfgang Krusche

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