Die unentbehrliche Karte aus Papier

Jeder, der die überarbeitete Umgebungskarte Kaufbeuren in den Händen hält, dürfte es wohl so gehen wie Kaufbeurens 2. Bürgermeister Gerhard Bucher. Diesem wurde schnell bewusst: „Da muss ich noch ganz, ganz viel machen.“ Überreicht bekam Bucher das Werk in luftiger Höhe und zwar auf dem „Römerturm“ in Großkemnat.

Zur Präsentation mit Ausblick über das herbstliche Umland kam neben dem neuen Leiter des Vermessungsamtes Marktoberdorf, Jürgen Königsberger, Hans Sörgel vom Landesamt für Vermessung und Geoinformation, auch Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer. Denn dem Finanzministerium ist das Bayerische Landesamt für Vermessung und Geoinformation zugeordnet. Und dieses ist für die Publizierung der Neuauflage der Karte verantwortlich. Eingezeichnet in die Umgebungskarte sind 14 überört- liche Wanderwege, die in der Karte in Rot gekennzeichnet sind. Nicht fehlen dürfen Radwanderwege (grün) sowie touristische Sehenswürdigkeiten, wie Golfplätze, Klöster, Museen und Bademöglichkeiten. Dass auch in der technologisierten Zeit noch Karten aus Papier unverzichtbar sind, betonte Pschierer: „Die analoge Karte ist und bleibt ein nützlicher und unentbehrlicher Ratgeber für Hobby, Freizeit und Beruf.“ Mit einem Schmunzeln schlug Pschierer vor die 76 Kilometer lange Wanderung mit dem Titel „Dampflokrunde“ gemeinsam auszuprobieren, denn diese weise nur „eine geringe Steigung“ auf. Da auch Rad- und Wanderwege sich nicht an Landkreisgrenzen halten, tut es die Umgebungskarte auch nicht und beinhaltet die Gebiete Landsberg am Lech, Schongau, Bad Wörishofen und Marktoberdorf. Als Besonderheit verfügt die Karte, die ab sofort im Buchhandel erhältlich ist, über ein UTM-Gitter mit einem Kilometer Linienabstand. Der Wanderer könne mit einem handelsüblichen GPS-Em- pfänger seine Position in der Karte auf zehn bis 20 Meter genau bestimmen, so Sörgel.

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