"Unheimlich stark engagiert"

Es sei nicht aufgesetzt und keine Zwangsaufgabe für die Stadt Kaufbeuren, sagte Oberbürger- meister Stefan Bosse in seiner Begrüßungsrede beim dritten „Blaulicht-Empfang“. Und versprach, dass in den nächs- ten Tagen eine Lösung für den Digitalfunk gefunden wird.

Eine Umstellung vom störanfälligen analogen Funk auf den Digitalfunk ist für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) dringend notwendig. Derzeit ist die Finanzierung wieder unsicher. Denn die Einigung, dass das Land die Betriebskosten übernimmt und die Kommunen die Anschaffung der Geräte, wurde gekippt. Nun soll in den kommenden Tagen eine Lösung her, verspricht Oberbürgermeister Bosse beim Blaulicht-Empfang. Zum dritten Mal lud die Stadt zu dem Empfang in den Stadtsaal. Neben dem Engagement, lobte Bosse vor allem den guten Zusammenhalt der Hilfs- und Rettungsorganisationen, wie Feuerwehr, DLRG, Berg- oder auch Wasserwacht. „Unheimlich stark engagiert“ seien die Organisationen auch bei den internen Aus- und Weiterbildungen. Ob nächstes Jahr „eine nette Party abgezündet“ wird oder wieder ein gemeinsamer Abend stattfindet, dies hätten, laut Bosse, die einzelnen Helfer zu entscheiden. Bevor der gesellige Abend begann, ehrte der Oberbürgermeister noch Heinz Helmer und überreichte ihm neben einer Stadtkrawatte das Ehrenzeichen für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz (BRK). Seit 40 Jahren ist Helmer Mitglied bei der Wasserwacht, Ortsgruppe Kaufbeuren. „Egal, ob Übung oder Einsatz, wenn irgendwie möglich ist Heinz Helmer vor Ort“, hob Bosse das Engagement des Geehrten hervor. Während Helmer zu Beginn den „begehrten Wachdienst im Freibad Kaufbeuren“ übernahm, absolvierte er auch die Sanitäterausbildung, legte den Leis- tungsschein ab, war als Jugendleiter beim Jugendrotkreuz tätig, übernahm den Telefondienst beim Rettungsdienst und schaffte die Rettungsschwimmausbildung. Seit 2005 ist er auch Ausbilder im Bereich „Erste Hilfe“ bei der Wasserwacht und gehört schon seit Jahren dem Haushaltsausschuss des Kreisverbandes Ostallgäu als gewähltes Mitglied an. Seit 40 Jahren sei Helmer „im Dienst für die Jugend und die Bevölkerung in Kaufbeuren und Umgebung“ tätig, würdigte Oberbürgermeister Bosse Helmers Engagement stellvertretend für alle ehrenamtlichen Mitglieder der Rettungs- und Hilfsorganisationen.

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