Unter Dach und Fach

Begleitung einer wichtigen Unterschrift: Winfried Nusser (sitzend v. li.) Franz Pschierer, Thomas Düll, Stefan Bosse (stehend v. re.), Ministerialrat Peter Rötzer, Dr. Wernher Braun, Manfred Knoll.

Die schon lange angekündigte Verlängerung der ursprünglich bis 2014 geplanten Verlagerung von Kapazitäten der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege (FHVR) in Herrsching nach Kaufbeuren bis 2020 ist besiegelt. Mit den Unterschriften von Finanzstaatssekretär Franz Pschierer (CSU) als Mieter sowie Sparkassenchef Winfried Nusser und Vorstandsvorsitzender der Be- zirkskliniken Thomas Düll als Vermieter besteht nun eine um sechs Jahre verlängerte Bestandsgarantie. Eine weitere Verstetigung ist laut Pschierer nicht ausgeschlossen. Oberbürgermeister Stefan Bosse sprach von einem „guten Tag für die Hochschule“.

Eitel Freude herrschte bei allen Beteiligten der feierlichen Unterzeichnung im Kaufbeurer Rathaus in Anwesenheit von Ver- tretern der Hochschulleitung und dem zuständigen Referatsleiter des Finanzministeriums. „Es freut mich besonders, dass in meiner Heimatregion ein Teil der bayerischen Finanzbeamten ausgebildet wird“, so Pschierer. Ein klares Signal setzte der Staatssekretär bereits jetzt für die Hochschule: Bei einem weiteren Bedarf werde kein neuer Standort hinzukommen; die jetzige Lösung mit Herrsching, Ansbach und Kaufbeuren „habe sich bewährt“. Er, so Pschierer, könne sich eine weitere und dauerhafte Lösung für Kaufbeuren vorstellen. Das nahmen auch Dr. Wernher Braun als Fachbereichsleiter am Hauptsitz und der vor Ort zuständige Verantwortliche Manfred Knoll erfreut auf. Sie betonten ausdrücklich die Zufriedenheit von Studierenden und Dozenten mit Kaufbeuren als Standort. Auch die Unterbringung in einem Objekt der Sparkasse Kaufbeuren in Neugablonz und der räumlich ausgelagerte Unterricht in Räumen der früheren Neurologie am Kaiserweiher habe sich eingespielt. Aufgrund der geringen Anzahl der Studierenden sei ein positives Lernklima entstanden und Kauf- beuren würde als „charmant“ bezeichnet. Auch die Vermieter zeigten sich äußerst zufrieden. „Für uns war es 2009 eine gute Anschlusslösung des frei gewordenen Gebäudes“, sagte Düll. Nusser betonte: „Es handelt sich aus unserer Sicht um eine gute Investorenlösung.“ OB Bosse möchte mit der Stadt auch einen weiteren Ausbau unterstützen. „Wir haben mit dem Bezirk dazu gute Voraussetzungen geschaffen“.

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