Verein mundArt verteilt "Hoimat-Quartett Ostallgäu" an Grundschulen

Heimat kennenlernen

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Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell (kniend) rätselt mit. Großen Spaß hatten die Kinder bei der Übergabe des „Hoimat-Quartett Ostallgäu“ an der St. Martin-Grundschule in Marktoberdorf. Mit auf dem Foto: Simon Gehring (re.), erster Vorsitzender des Fördervereins mundArt.

Marktoberdorf/Ostallgäu – „Kennsch di aus?“ heißt das Heimat-Quartett für's Ostallgäu, das der Förderverein mundArt Allgäu vergangene Woche an Grundschüler im Ostallgäu verteilte – hier an Dritt- und Viertklässler der St. Martin-Grundschule in Marktoberdorf.

Das unterhaltsame Spiel ist gespickt mit wissenswerten Informationen rund ums Ostallgäu. Ob Einwohnerzahl, Vereine, Gründungsjahr, Fläche, Höhenlage oder Gästezahlen, die Spieler dürfen ihre Kenntnis der Heimat überprüfen. „So erfahren die Kinder und Kartenspieler auf ganz spielerische Weise etwas über ihre Region, über die 45 Städte, Märkte, Gemeinden und den Landkreis“, sagte Simon Gehring, erster Vorsitzender des Fördervereins mundArt bei der Übergabe des Quartett. 

Dazu hatte er sich die Unterstützung von Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell, Schulamtsdirektor Eduard Gapp und von Stephan Riedle von der Sparkasse Allgäu gesichert. Der Förderverein mundArt Allgäu setzt sich seit zehn Jahren für den Erhalt der Tradition, des Brauchtums und des Dialekts in der Region ein. Die Idee zu einem heimatverbundenen Quartettspiel kam Gehring durch seine beiden Söhne, die sich von dem Kartenspiel begeistern ließen. 

Weil der Verein mit dieser Aktion insbesondere Kinder ansprechen möchte, haben bereits alle Schulen im Ostallgäu ein Quartettspiel erhalten. Die rund 210 Schüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe der Grundschulen St. Martin und Adalbert-Stifter-Grundschule bekamen jeweils ein Quartett, um es auch zuhause mit Eltern und Geschwistern spielen zu können. 

Möglich gemacht hat dies die Förderung durch die Sparkasse Allgäu. Simon Gehring freute es, dass die Schüler mit Begeisterung bei der Sache waren: „So fördern wir schon früh das Wissen über die Region und die Kinder haben Spaß dabei.“

von Angelika Hirschberg

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