Unterstützung durch den Gospelchor - Auftritt am kommenden Sonntag

Beate Kopf ist neue Standortseelsorgerin für den Kaufbeurer Fliegerhorst

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Standortseelsorgerin: Beate Kopf freut sich auf ihre neue Aufgabe als Standortseelsorgerin.

Kaufbeuren – Als neue Standortseelsorgerin für den Fliegerhorst sowie das Lechfeld seit Februar diesen Jahres ist Beate Kopf zurzeit vor allem mit Beziehungspflege und damit beschäftigt, sich mit der neuen Umgebung, den Menschen sowie ihrer Aufgabe vertraut zu machen. Speziell die Anfangszeit sei zudem gut mit Lehrgängen und dergleichen gespickt, die sie auf ihre Zeit als Militärseelsorgerin vorbereiten.

Kopf, die zuvor in Bremerhaven an der Nordsee als Gemeindepfarrerin tätig war, setzte sich in der Sonderseelsorge im Krankenhaus-, Hospiz- und Palliativbereich, und insbesondere der Notfallseelsorge ein. Um Bekanntschaft mit den im Fliegerhorst stationierten Kameraden zu machen, hat sie schon erste Kennenlern-Runden unternommen, bei denen sie „herumgegangen und an die Türen geklopft“ hat, woraus sich bereits das ein oder andere kürzere und längere Gespräch entwickelte. Über ihre Aufgabe als Militärseelsorgerin sagt Kopf mit Überzeugung: „Menschen brauchen Menschen zum Zuhören – und das unabhängig von hierarchischen Strukturen oder Glaubenszugehörigkeit“.

Neben der Seelsorge setzten sich die Soldaten und Soldatinnen im Lebenskundlichen Unterricht mit ethischen Grundlagen auseinander, in dem Fragen nach der Bedeutung moralischer Haltungen für verantwortliches Handeln (zum Beispiel Legitimität und Grenzen militärischer Gewaltanwendung) gestellt werden und darüber hinaus „alles, was einen bewegt“ zur Sprache kommt, so Kopf. Auch gemeinschaftsfördernde Aktivitäten als Belastungsausgleich stünden auf dem Programm, wie etwa gemeinsames Wegfahren im Rahmen der Rüstzeit. Die Einbindung in psycho-soziale Netzwerke ermögliche zudem den engen Kontakt zu Fachkräften.

Eine besonders intensive Erfahrung geht laut Kopf mit der Seelsorge im Auslandseinsatz einher. Im Falle eines solchen Einsatzes sei man den Soldaten natürlich in verstärktem Maße nahe.

Zu ihrem Tätigkeitsbereich hinzu komme außerdem die „normale“ Gemeindearbeit sowie Standortgottesdienste. Die Standortseelsorgerin freut sich in diesem Sinne auf künftige Begegnungen und Erfahrungen in ihrem so vielfältigen Aufgabengebiet.

Schwungvoller Auftritt des Gospelchors

Anlass zur Freude gab der Militärpfarrerin auch der Gospelchor der evangelischen Militärseelsorge Lechfeld-Kaufbeuren, bringe dieser doch die nötige „Frische in einen nicht so frischen Gottesdienst“. Die lebendige und authentische Art, mit der der aus Sängern sowohl aus dem militärischen als auch zivilen Bereich zusammengesetzte Chor, ebenso bekannte wie auch neue Gospels und Spirituals vorträgt, kommt beim Publikum gut an. So kommt es zum Beispiel schon mal vor, dass Hauptmann Jürgen Lechner mit dem Dudelsack ansetzt, um ein Stück auf außergewöhnliche Weise zu begleiten. Auch das Publikum ist dabei eingeladen, selbst mitzusingen, und etwa mit Hauptmann Michael Kreuteler einen Gospel einzuüben. 

Gospelchor: Mit ihren erfrischenden Auftritten begeistert der Gospelchor der evangelischen Militärseelsorge das Publikum.

Der Auftritt des Chors am Sonntag, 8. April um 16 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren steht auch wieder allen Besuchern offen und verspricht einen Gottesdienst in lockerer Atmosphäre. Auch zur Schnupper-Chorprobe für Interessierte, die Chormitglied werden möchten, sind am 26. Juni um 19 Uhr sowie jeden Dienstag von 19.30 bis 21.15 Uhr in der Versöhnungskirche Lechfeld alle willkommen.

von Mahi Kola

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