Aktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“

72 Stunden: Kinder- und Jugendaktion in Dokumentation festgehalten

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Schwester Daniela Martin und Susanne Berkmüller, Mitarbeiterin des KoKreises, zeigen sich sichtlich zufrieden mit der Dokumentation.

Kaufbeuren/Landkreis – „Gottes Segen war über der ganzen Aktion, und es war etwas von Gottes guten Geist spürbar.“ Das ist das Fazit von Daniela Martin, Schwester des Ordens der Kaufbeurer Franziskanerinnen und Leiterin der hiesigen Katholischen Jugendstelle. Die bundesweite Aktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (der Kreisbote berichtete) war ein voller Erfolg.

Ein Jahr hatten Schwester Daniela und Christian Lieb als hauptamtliche Pastoralreferenten mit einem Koordinationskreis (KoKreis) die ökologisch und sozial engagierte Kinder- und Jugendaktion für die Stadt Kaufbeuren und die Region des Ostallgäus organisiert.

Doch die Mühe hat sich offensichtlich gelohnt: 81.000 beteiligte Jugendliche in 3.300 Aktionsgruppen bundesweit, 600 Beteiligte in 28 Jugendgruppen in Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu.

Zum Abschluss gab‘s ein gemeinsames Grillfest, bei dem man die Projekttage nochmals Revue passieren ließ. In vielen Punkten war man sich einig: Jeder konnte etwas aus den Projekten mitnehmen – mehr Selbstständigkeit, mehr Kompetenz bei der Durchführung von Gruppenaktionen und die Entwicklung von praktischen Fähigkeiten.

Wichtig sei auch das gemeinsame Gruppenerlebnis gewesen, wie Schwester Daniela sagt. Sei es beim Basteln und Werkeln in der eigenen Gruppe oder beim Austausch mit Mitgliedern anderer Gruppen.

Kurz, die Rückmeldungen von den sozial und ökologisch engagierten Projekten waren sehr positiv und auch die Bereitschaft, wieder an so einer Aktion teilzunehmen, war da.

Um sich bei allen Beteiligten zu bedanken, hat sich die Jugendstelle etwas ganz besonderes einfallen lassen: eine rund 50 Seiten umfassende, farbig illustrierte Dokumentation der Projekte. Bilder sagen mehr als Worte. Nach diesem Motto wird jede Aktionsgruppe mit Fotos ihrer Projekte auf einer eigenen Seite dargestellt. Beim Durchblättern und Betrachten des einfallsreichen Layouts werden dann so manche Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Projekttage wach.

Auf eindrucksvolle Weise ist es den Verantwortlichen so gelungen, die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der Projektideen und deren Umsetzung zu belegen. Deutlicher Schwerpunkt waren die ökologischen Ansätze, aber auch die vielen sozial verbindenden Projekte, zum Beispiel zwischen alten und jungen Menschen, Deutschen und Zugewanderten, kamen nicht zu kurz.

Aller Grund für Schwester Daniela mit dem engagierten Beitrag der Region zufrieden zu sein. Sie hofft, dass es in fünf oder sechs Jahren zu einer Wiederholung dieser bundesweiten Aktion kommen kann.

Erhältlich ist die Dokumentation bei der Katholischen Jugendstelle am Spitalhof 4 in Kaufbeuren, Tel. 08341/938211.

von Peter Suska-Zerbes

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