Investor des alten Brauereigeländes beklagt zunehmende Zerstörungen

Vandalismus auf dem Afraberg

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Mutwillige Zerstörung und beschmierte Wände machen dem neuen Eigentümer des alten Brauereigeländes auf dem Afraberg zu schaffen.

Kaufbeuren – Keine Frage, das rund 3,5 Hektar große Brauerei-Areal am Afraberg sieht wenig einladend aus. Alte Gebäude, teilweise sogar verfallen. Eigentlich ein Ort, den man meiden würde. Aber eben nur eigentlich, denn der Investor Florian Biasi, der das Grundstück kürzlich erworben hat (wir berichteten), beklagt eine zunehmende Zerstörung am „Inventar“. Jetzt sollen Maßnahmen gegen den Vandalismus ergriffen werden.

„Wir haben derzeit zunehmen mit Sachbeschädigungen auf unserem Areal in Kaufbeuren zu kämpfen“, erklärt der Geschäftsführer der Panntum Immobiliengesellschaft in München, die aktuell für das Areal ein Wohnbaukonzept erarbeitet (wir berichteten). Der Schaden sei inzwischen bereits groß, zumal nicht alle Gebäude abgerissen werden sollen. Einige unterliegen dem Denkmalschutz. Vor allem die dort aufgebrachten Graffiti-Bemalungen müssten aufwendig wieder entfernt werden.

Jugendliche klettern auf den Dächern herum.

Unbekannte würden zudem in die Gebäude einbrechen. „Anwohner haben ferner festgestellt, dass Jugendliche sich auf Hausdächern zu schaffen machen und gar Fenster herausbrechen“, berichtet Biasi. Durch die abstürzenden Teile würden darunter stehende Container beschädigt. Der Sachschaden gehe dabei bereits in die vielen Tausend Euro.

Fenster wurden herausgerissen.

Der Investor sieht sich nun gezwungen, auf dem Gelände zusätzliche Absperrungen aufzustellen, die Videoüberwachung zur forcieren und einen Sicherheitsdienst zu beauftragen. Biasi warnt ausdrücklich davor, das Areal und die abgesperrten Gebäude zu betreten. So würden die herausgebrochenen Fenster unter Umständen auch ein erhöhtes Gefahrenrisiko darstellen. Das Betreten des Geländes sei somit nicht nur verboten, sonder auch gefährlich.

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