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Ermittlungen gehen weiter

Misshandelter Säugling stirbt an schweren Verletzungen 

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Kaufbeuren – Ein acht Monate alter Säugling aus Kaufbeuren ist wenige Tage nach einer schweren Misshandlung gestorben. Dringend tatverdächtig ist der 21 Jahre alte Vater. Er sitzt in Untersuchungshaft. Wie die Polizei am Montag berichtete, ermitteln Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen eines Tötungsdelikts.

Der 21-Jährige mit deutscher Staatsbürgerschaft hatte am Donnerstag vergangener Woche laut Polizei anderthalb Stunden auf seinen Sohn aufgepasst, während die 19-jährige Mutter außer Haus war. Der Mann lebte seit der Trennung von der Mutter nur noch sporadisch bei ihr. Als sie am Abend zurückkam, fand sie ihren Sohn schwer verletzt im Bett. Die Frau rief die Polizei, die den Rettungsdienst verständigte.

Der Bub kam zunächst ins Klinikum Kaufbeuren, wo er notärztlich versorgt wurde. Aufgrund der lebensbedrohlichen Verletzungen wurde er noch in der Nacht mit dem Rettungshubschrauber in ein anderes Krankenhaus verlegt. Doch der Säugling starb wenig später.

Die Ermittler der Kriminalpolizei Kaufbeuren gingen schon am Tag nach der Tat davon aus, dass dem Säugling die Verletzungen durch stumpfe Gewalteinwirkung zugefügt wurden. Die am Montag durchgeführte Obduktion beim Institut für Rechtsmedizin in München bestätigte den Verdacht, dass der Säugling aufgrund massiver Gewalteinwirkung verstarb. 

Was genau in der rund eineinhalbstündigen Abwesenheit der Mutter geschehen ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Tatverdächtige selbst äußerte sich noch nicht zu den Abläufen im relevanten Zeitraum. Er wird in den kommenden Tagen durch die Kripo Kaufbeuren mit den Erkenntnissen aus der rechtsmedizinischen Untersuchung konfrontiert werden. Der Mann sitzt seit Freitag vergangener Woche in Untersuchungshaft.

Der Tatverdächtige war noch in der Tatnacht im Krankenhaus von Beamten der Polizeiinspektion Kaufbeuren festgenommen worden. Dorthin war er vom Rettungsdienst unter Polizeibegleitung transportiert worden, weil er sich selbst Verletzungen zugefügt hatte – womöglich wollte er sich das Leben nehmen. Laut Polizeibericht zeigte sich der Mann äußerst aggressiv, leistete Widerstand und verletzte zwei Polizeibeamte im Gesicht. Zudem war er erheblich alkoholisiert. Bei dem Tatverdächtigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Ein Alkomat-Test ergab einen Wert von über 1,6 Promille ergab. Zudem hat der Mann laut Polizeisprecher Christian Eckel eingeräumt Rauschgift konsumiert zu haben.

kb/st

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