Die Fachleute der Zukunft

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Die Besten der Besten der IHK-Berufe: Fabian Gulde, Hilti Kunststofftechnik GmbH, Nersingen, Tobias Hofer, Endress + Hauser, Nesselwang, Raphaela Falger, Paulsteiner und Hackl, Füssen, Veronika Greisel, Bittner & Guggemos, Marktoberdorf, Michaela Boppeler, Jäkel & Köhler, Obergünzburg, Matthias Thoma, Teufel Prototypen GmbH, Nersingen-Unterfahlheim, Maximilian Oberhofer, Kaes Georg Jos., Mauerstetten, Tobias Petrich, Nestlé Deutschland AG, Biessenhofen, Alexander Mayer, AGCO GmbH, Marktoberdorf. Auf dem Bild fehlen: Gamze Özciftci, Aldi Süd, Kaufbeuren und David Filser, Medicitreu GmbH aus Bad Wörishofen.

Kaufbeuren – Jeweils bis auf den letzten Platz war die Aula der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren an zwei Abenden besetzt. Die diesjährigen Abschlussklassen aus dem Handwerksbereich beziehungs- weise aus Industrie und Handel wurden im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft von Seiten der Schule feierlich verabschiedet.

Die Lehrerband „Metal & Friends” setzte mit ihrem fetzigen Sound die musikalischen Akzente und begeisterte damit alle Anwesenden. Die Jugendlichen waren zum Großteil mit ihren Ausbildern und Eltern zu dieser Abschlussfeier gekommen und genossen ihren Tag. Während bei den Handwerksklassen 157 Schüler ihr Ziel erreicht hatten, waren es tags darauf im Bereich Industrie und Handel insgesamt 330 Schüler, die verabschiedet wurden. 

Schulleiter Oberstudiendirektor Hans Etzler stellte in seinen Ausführungen fest, dass ein hervorragender Jahrgang mit zum Teil erstklassigen Abschlüssen die Schule verlasse. „Die Wirtschaft boomt und wartet auf Sie”, rief er den jungen Leuten zu und bedankte sich bei den Lehrkräften, den Eltern und Ausbildungsbetrieben für die gute Zusammenarbeit. 

Während Oberbürgermeister Stefan Bosse in seinem Grußwort hervorhob, dass die Stadt „ihre Schulen” nicht vergesse und diese auch weiterhin fördern werde, gingen Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke und Kreishandwerksmeister Robert Klauer bei den „Handwerkern” auf die großartigen Möglichkeiten und Ziele ein, die sich jungen Gesellinnen und Gesellen bieten. 

Gerhard Schlichterle, Regionalversammlungsvorsitzender der IHK, betonte, dass die anwesenden Jugendlichen mit „ihrem Abschluss in der Tasche” sich die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere geschaffen hätten. „Sie sind die Fachleute der Zukunft, machen Sie etwas daraus”, so Schlichterle Gleichzeitig mahnte er aber, auf dem erworbenen Stand nicht stehen zu bleiben, sondern alle sich bietenden Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu nutzen. 

Religionslehrer Otto Vogl hatte seine „besinnlichen Gedanken” unter das Motto „Stricke Deinen Lebensfaden – so wie ein Strickmuster ist mein Leben”gestellt. Besinnlich aber auch heiter waren die Ausführungen von Nicolaus Müller und Andreas Ritter, die bei den „Handwerkern” durch den Abend führten, sowie von Anna Schmid und Anna Merk in ihrer Abschlussrede der IHK-Klassen. Dabei wurden drei „unvergessliche, schöne gemeinsame Jahre” geschildert und der gebührende Dank an die Lehrerschaft ausgesprochen, die den Grundstein für das Erreichte gelegt habe. 

Höhepunkt und Abschluss der offiziellen Veranstaltung war die Ehrung der Jahrgangsbesten, wobei insgesamt zehn Preisträger im Handwerksbereich mit Sachpreisen ausgezeichnet wurden. Auf Seiten der IHK konnten 56 Auszeichnungen vorgenommen werden. Ein tolles Ergebnis, auf das die Schule zurecht stolz sein könne, wie die stellvertretende Schulleiterin Studiendirektorin Cornelia Nieberle-Schreiegg bei dieser Gelegenheit feststellte. 

Abschließend gab es noch eine Überraschung durch Nicolas Hofmann von der Steuerberaterkammer. Aufgrund einer eingegangenen „Trachtenwette” aus dem Vorjahr, überreichte er an den Schul- förderverein einen Scheck in Höhe von 500 Euro. 

Insgesamt 14 Lehrerinnen und Lehrer waren an diesem Abend in Tracht gekommen – aber besonders freute sich Hofmann über die vielen schicken Dirndl der jungen Damen an diesem Abend und betonte, dass er darin ein Bekenntnis zur Region und Heimat erkennen könne. Seine Spende soll als Grundstock für die Errichtung eines Biergartens für die Schüler dienen. Andererseits müsse aber Schulleiter Hans Etzler für die „Ausstattung in flüssiger Form” sorgen, da er entgegen seiner Lehrerschaft im Anzug erschienen sei.

von Klaus-Dieter Körber

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