Verein soll bestehen bleiben

Mitglieder wollen Aktionskreis Neugablonz weiterführen

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„Der Aktionskreis ist für den Stadtteil Neugablonz zu wichtig, um ihn durch die Aufarbeitung von Fehlern in der Vergangenheit zu beschädigen“, so Günther Seydel.

Kaufbeuren-Neugablonz – Einen wichtigen Schritt in Richtung Neuanfang und Zukunft hat der Aktionskreis Neugablonz gemacht. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einigte sich der Verein darauf, den Aktionskreis weiter fortzuführen und unter Berücksichtigung dieses Hauptzieles alle weiteren Entscheidungen zu treffen. „Der Aktionskreis ist für den Stadtteil Neugablonz zu wichtig, um ihn durch die Aufarbeitung von Fehlern in der Vergangenheit zu beschädigen“, teilte dessen Sprecher Günther Seydel in einer Presseerklärung am Mittwoch mit.

In einer sehr konstruktiven und von allen 17 anwesenden Mitgliedern engagiert und auch harmonisch geführten Versammlung habe der Aktionskreis einen „ganz wichtigen Schritt“ in Richtung Neuanfang und Zukunft machen können, so Seydel. Nach der Begrüßung durch das einzig verbliebene Vorstandsmitglied Marta Gruß, wurde die Sitzung vom Sprecher des Aktionskreises und Mitglied des Unterstützerkreises Seydel geführt. Schnell seien sich alle Anwesenden einig gewesen, dass das Hauptziel ein Fortbestehen des Aktionskreises sei und dass alle Entscheidungen unter Berücksichtigung dieses Zieles zu treffen seien. Wie berichtet, stand der Verein bereits kurz vor der Auflösung.

Nach einer Zusammenfassung der Tätigkeiten seit dem Rücktritt fast der gesamten ehemaligen Vorstandschaft und der Vorkommnisse, die zu dieser Situation geführt hatten, kamen die beiden Kassenprüfer Manfred Bachmann und Joachim Pohl zu Wort. Nach deren und dem Bericht eines hinzugezogenen Wirtschaftsprüfungs-Unternehmens über den Zeitraum 1. September 2012 bis 23. April 2016 erfolgte eine sehr intensive Aussprache über die Amtszeiten von Jons Menzel und später Gabriele Schleich. Hier spätestens habe sich laut Seydel gezeigt, dass die Trennung „Aufarbeitung der Vergangenheit in einer außerordentlichen und nichtöffentlichen Versammlung“ und „Neuanfang mit Neuwahlen in einer separaten ordentlichen Versammlung“ eine wichtige und richtige Entscheidung gewesen sei. „Ohne Zeitdruck und vor allem komplett intern wurde in drei Stunden ein Ergebnis erarbeitet und beschlossen, welches nun nicht mehr diskutiert, sondern nur noch in der anstehenden ordentlichen Mitgliederversammlung vorgestellt wird“, resümierte Seydel.

Der Termin für die ordentliche Mitgliederversammlung wurde auf den 13. März festgelegt. Laut Seydel galt es bei dieser Terminfindung, die Einspruchs- und Ladungsfristen zu wahren. Weiter hat der Unterstützerkreis bis dahin die Aufgabe, die bestehende Satzung aus dem Jahre 2004 zu überarbeiten und die Wünsche und Anregungen der Mitglieder einzuarbeiten.

Für das neu zu wählende Vorstandsteam stehen laut Seydel für fast alle Positionen bereits geeignete Bewerber in den Startlöchern, „gerne dürfen sich aber weitere Bewerber melden, die am Neubeginn mitarbeiten wollen“. „Die Lokomotive des Stadtteils Neugablonz steht wieder auf dem Gleis, wird gerade noch mit Wasser und Kohlen befüllt und soll am 13. März in eine erfolgreiche Zukunft starten. Hoffentlich werden sich viele Wagons anhängen. Die Weichen sind gestellt!“, berichtete Seydel abschließend.

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