Stadt übernimmt die Trägerschaft

Vereine planen für das Buchloer Stadtfest

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In Buchloe ist immer was los. Neben der Langen Sommernacht des Gewerbevereins (Foto) hat sich das Stadtfest als Großevent etabliert. Auch in diesem Jahr wollen die Buchloer Vereine wieder ein bürgerorientiertes Stadtfest auf die Beine stellen. Die Trägerschaft wird die Stadt übernehmen.

Buchloe – Das traditionelle Stadtfest wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Die Trägerschaft wird die Stadt Buchloe übernehmen. Durchgeführt wird das Fest, wie schon im Vorjahr, von den Buchloer Vereinen. Das beschloss der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung.

Die bei den Buchloern beliebte Veranstaltung ist für den 28. Juli, dem ersten Samstag nach Schuljahresende, eingeplant. Das Konzept bleibt im Wesentlichen unverändert. Zentrum sollen der Immle-Park und die Bahnhofsstraße zwischen Rot-Kreuz-Straße und dem Kreisverkehr bei der Sparkasse sein.

Buchloes Stadträte waren sich weitgehend einig, dass diese Veranstaltung auf jeden Fall erhalten werden muss. Bis vor zwei Jahren hatte der Gewerbeverein das Stadtfest ausgerichtet, war dann aber aus finanziellen Gründen ausgestiegen. Die Buchloer Vereine sprangen kurzfristig in die Bresche, um das Fest zu retten.

Robert Pöschl (CSU), der als Teamleiter für die Organisation die Vorgespräche mit den Vereinen und dem Gewerbeverein geführt hatte, berichtete dem Gremium, dass der Gewerbeverein in der Tendenz spätestens im nächsten Jahr mit den Buchloer Vereinen in Sachen Stadtfest kooperieren will. Für 2018 hätten viele Gastronomen bereits volle Kalender.

Ziel der Buchloer Vereine ist es, wieder ein bürgerorientiertes und vielfältiges Stadtfest auf die Beine zu stellen. Es soll wieder ein Fest für die ganze Familie werden. Derzeit arbeiten die Vereine an einem kreativen Konzept. Vorbild ist das letztjährige Fest mit einem bunten Unterhaltungsprogramm.

Für die Stadt bedeutet die Übernahme der Trägerschaft, dass sie die Haftpflicht- und Unfallversicherung übernimmt. Weiter genehmigte der Stadtrat einen Zuschuss von 2500 Euro und wird die Hälfte der Kosten für die Sicherheitswacht tragen. Nach Auskunft der Verwaltung beläuft sich diese Summe auf rund 700 Euro. Der Stadtrat sagte ebenfalls die Übernahme eines möglichen Defizits der Vereine zu. Dieser Fall könnte eintreten, wenn das Fest kurzfristig abgesagt werden müsste, beispielsweise aus Wettergründen. Bürgermeister Josef Schweinberger betonte, dass die Vereine sehr verantwortungsbewusst mit dem Thema umgehen würden.

Das Alkoholverbot auf dem Immleplatz wird für die Zeit des Stadtfestes aufgehoben. Allerdings dürfen, darin waren sich die Stadträte einig, keine harten alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden. Festgelegt wurde vom Stadtrat, die Veranstaltung auf 24 Uhr zu begrenzen. Ab 23.30 Uhr dürften keine Getränke mehr ausgeschenkt werden.

Das Stadtfest 2017 war ein großer Erfolg. Robert Pöschl sprach den Vereinen nochmals offiziell den Dank der Stadt für das Engagement aus. In der Tat hat es keine Probleme und auch keine großen Anwohnerbeschwerden beim Stadtfest 2017 gegeben. Stadtrat Wilhelm Barthelmes betonte, dies sei auch auf die Kommunikation mit den Anwohnern im Vorfeld der Veranstaltung zurückzuführen.

Auch für Josef Rid (FWV) war das letztjährige Stadtfest ein großer Erfolg: „Es wäre schade, wenn wir kein Stadtfest mehr hätten“. Rid sagte, die Vereine hätten großartig gearbeitet. Deshalb glaube er, dass auch das Stadtfest 2018 wieder ein spitzen Event werde.

von Siegfried Spörer

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