Vermutlich war es Rotwild

Vermeintliche Hilferufe lösen Großeinsatz in Günzach aus

Rotwild auf einer Wiese
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Der Hubschrauber konnte bei der großangelegten Suchaktion bei Günzach nur die Wärmesignaturen von Wildtieren ausmachen.

Günzach – Es klang gestern so, als wäre ein Mensch in einem Wald bei Günzach in Gefahr. Auf die vermeintlichen Hilferufe hin, suchte ein Großaufgebot an Einsatzkräften die Gegend ab. Umsonst, denn jene „Rufe“ waren wohl die vom ansässigen Rotwild, wie die Polizei nun berichtet.

Am gestrigen Montag, gegen 17 Uhr, rief ein Ortsansässiger den Notruf und teilte mit, dass menschliche Hilferufe aus einem nahegelegenen Waldstück bei Grettler zu hören seien. Erste Ermittlungen bestätigten die Hilferufe.

Die Polizei fuhr ein Großaufgebot an Suchkräften, unter anderem zwei Diensthundeführer und ein Hubschrauber auf, um eine schnelle Absuche des beschriebenen Waldstückes zu gewährleisten. Die Tatsache, dass es zum Zeitpunkt der Aktion bereits dunkel war und die zunehmende Kälte, erschwerte die Suche zunehmend.

Der eingesetzte Hubschrauber erkannte lediglich Wärmesignaturen von Wild. Die Suchkräfte zu Fuß blieben ebenso erfolglos. Der Einsatz wurde nach knapp zwei Stunden ohne Ergebnis beendet. Der Verdacht auf einen Unfall oder eine Straftat bestätigte sich nicht.

Nach Rücksprache mit einem Jagdpächter stammen die vom Anrufer interpretierten „Hilferufe“ mit hoher Wahrscheinlichkeit vom ansässigen Rotwild.

kb

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