Vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter - Polizei gibt Tipps, um nicht auf Masche hereinzufallen

Rentner aus Buchloe gibt Kontodaten an Betrüger preis

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Ein Rentner aus Buchloe fiel auf einen Internet-Betrüger herein

Buchloe - Beim Surfen im Internet ist ein Rentner einer Betrugsmasche aufgesessen und hat persönliche Kontodaten preisgegeben.

Laut Polizei bekam der Renter plötzlich eine angeblich von der Firma Microsoft stammende Virenwarnung mit einer Hotlinenummer eingeblendet. Dort rief der Buchloer dann auch an und wurde von einem deutschsprachigen Mann mit französischem Akzent aufgefordert, ihm Fernzugriff zu seinem Computer zu gewähren um den angeblichen Virus entfernen zu können. 

Was der Unbekannte nun genau alles am Computer gemacht hat, kann von der Polizei nicht nachvollzogen werden. Zum Abschluss bot der Unbekannte noch einen „Hackerschutz“ für 199,99 Euro pro Jahr an und erhielt vom Geschädigten auch noch dessen Kreditkarten- und Kontodaten. Erst später bemerkte der Buchloer nach Recherchen im Internet, dass er wohl einem Betrüger aufgesessen ist.

Der Polizei ist diese Masche bestens bekannt. Die Betrüger geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus und behaupten am Telefon oder via Mail, auf Webseiten und über Pop-up-Fenster, dass der Computer der Nutzer von Viren befallen sei. Dann bieten sie telefonisch oder über das Internet Software an, die angeblich bei der Säuberung des Geräts helfen soll. Wer diese angebliche Fernwartungssoftware installiert, richtet in Wahrheit einen Trojaner ein, über den die Betrüger auf das Gerät zugreifen und Daten ausspähen können.

Hinweise der Polizei:

- Firmen führen unter keinen Umständen unaufgeforderte Telefonanrufe durch, in denen das Unternehmen anbietet, ein angeblich schadhaftes Gerät zu reparieren.

- Firmen fordern eigeninitiativ per Telefonanruf keine persönlichen oder finanziellen Daten an.

- Firmen fragen niemals aktiv nach Kreditkarteninformationen, um die Echtheit von Produkten zu verifizieren.

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