Buchloer SPD-Fraktion fordert öffentliches WLAN-Netz

Internet immer und überall

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Die SPD-Stadträte Helmut Jambor (l.) und Manfred Beck fordern für Buchloe die Einrichtung eines öffentlichen und kostenlosen WLAN-Netzes. Sie verweisen darauf, dass anderswo die rechtlichen Probleme gelöst zu sein scheinen

Buchloe – Es war ein formeller Antrag der SPD-Fraktion im Stadtrat, den Manfred Beck und Helmut Jambor im Bauausschuss schriftlich und mündlich stellten. Darin fordern beide Stadträte, in Buchloe ein öffentliches und kostenloses WLAN-Netz einzurichten.

Helmut Jambor und Manfred Beck begründeten ihren Antrag, dass Buchloe als familienfreundliche und moderne Stadt ihren Bürgern den kostenlosen Zugang zum Internet im öffentlichen Raum ermöglichen solle. Gerade für die jüngere Generation sei das ein wichtiger Teil der Lebensqualität, heißt es in dem Antrag. 

Auch würde die Attraktivität der Stadt als Industrie- und Gewerbestandort gesteigert. Zahlreiche Geschäftsreisende, also auch Partner der ortsansässigen Firmen, würden von diesem Angebot profitieren. Unterstützung finden die beiden Stadträte auch durch den Gewerbeverein der Stadt. Dessen Vorsitzender Niko Stammel findet die Idee super. Beide Stadträte verweisen darauf, dass einige Kommunen bereits für ihre Bürger ein kostenloses öffentliches WLAN-Angebot bereitstellen. 

Als Beispiele werden die Städte Augsburg, Lindau und Leutkirch genannt. Auch in Fernbussen oder öffentlichen Verkehrsmitteln wie in Berlin gehöre diese Einrichtung zur Normalität. Beck und Jambor betonen, die vorhandenen Bedenken zur Haftung, Sicherheit oder zu rechtlichen Problemen scheinen dort gelöst zu sein. Es ginge nicht um eine flächendeckende Versorgung der Stadt Buchloe, heißt es in dem Antrag. Vielmehr solle eine Versorgung von zentralen Orten in Kooperation mit der örtlichen Geschäftswelt und den Betrieben durchaus eine gute Abdeckungsrate bringen. 

Als positiven Aspekt werten die beiden Stadträte, dass durch eine WLAN-Nutzung die Inanspruchnahme der Mobilfunk-Verbindungen abnehme, was auch zu einer Abnahme der oft beklagten Strahlenbelastung durch Mobilfunk zur Folge habe, denn bei dem WLAN handele es sich um kleine Funkzellen mit nur geringer Reichweite, also auch mit minimaler Strahlungsintensität. Ein weiterer positiver Aspekte wäre, dass ein öffentliches WLAN im Bereich der Asylbewerber-Unterkunft den Flüchtlingen Telefonkosten ersparen würde.

von Siegfried Spörer

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