Obergünzburg hat gewählt

Leveringhaus bleibt Bürgermeister

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Geschafft und via SMS schnell ins Ostallgäu getragen: Alter und neuer Bürgermeister Lars Leveringhaus mit Ehefrau Doris, der man das Gefühl der Freude und die Erleichterung deutlich anmerkt.

Obergünzburg – Lars Leveringhaus (CSU) bleibt Bürgermeister in Obergünzburg. Am Sonntag wählten ihn die Bürger mit 57,3 Prozent. 

Der alte und neue Erste Bürgermeister von Obergünzburg heißt Lars Leveringhaus. Die Wählerinnen und Wähler schenkten ihm mit 57,3 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen für weitere sieben Jahre ihr Vertrauen. Deutlich dahinter landeten die Gegenkandidaten Herbert Heisler von den Freien Wählern (28,4 Prozent) und Dr. Günter Räder von den Grünen (14,3 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag mit 59,1 Prozent unter den Erwartungen.

Einige Obergünzburger Bürger waren kurz nach 18 Uhr ins Rathaus gekommen, um live die Bekanntgabe der Wahlergebnisse am Flachbildschirm zu verfolgen. Keiner war so recht bereit für eine Wahlprognose, denn bei drei Kandidaten könnte es auch zu einem zweiten Wahldurchgang kommen. Als dann gegen 18.20 Uhr das erste Auszählungsergebnis vom Wahlbezirk IV Ebersbach durchgegeben wurde und hier nur 51 Prozent für Leveringhaus stimmten, merkte man deutlich eine gewisse Nervosität und Anspannung im Vorraum des Rathauses. 

Als dann aber die Ergebnisse insbesondere der drei Wahlbezirke in Obergünzburg eingeblendet wurden, konnte man den Stimmungsumschwung bei den Anhängern von Leveringhaus spüren.

Als das vorläufige Wahlergebnis schon feststand, betrat unter großem Beifall gegen 18.45 Uhr der alte und neue Bürgermeister Lars Leveringhaus mit Gattin Doris das Pflegerschloss und nahm die Gratulationen seiner Anhänger und Parteifreunde entgegen. In einer ersten Stellungnahme bedankte er sich bei allen Wählerinnen und Wähler für das entgegengebrachte Vertrauen, bei seinen zahlreichen Wahlhelfern für die große Unterstützung und vor allem bei seiner Ehefrau, seiner Familie und den engeren Verwandten für ihre Mithilfe im Wahlkampf. Er sehe das Wahlergebnis als Bestätigung seiner bisherigen Arbeit und als Vertrauensvorschuss für die zukünftigen Aufgaben. Er sei bereit Verantwortung zu übernehmen, die nicht etwa kleiner geworden sei, sondern eher noch zunehmen werde. Angesprochen auf die Wahlbeteiligung meinte er, dass er zwar seine Wette, die Wahlbeteiligung in Obergünzburg gegenüber Kiel (34 Prozent) zu verdoppelt, verloren habe, aber er dennoch mit den fast 60 Prozent Wahlbeteiligung zufrieden sei. Man könne dies auch als schweigende Zustimmung seiner Politik ansehen.

Leveringhaus tritt Ende Januar 2013 seine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Obergünzburg an. Die Wahlperiode dauert diesmal sieben Jahre bis 2020, um die Bürgermeisterwahl mit der Wahl des Gemeinderats auf einen Wahltermin zu vereinen. Reinelt

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