Vier Stockwerke voll Autos

Auto Singer bekommt in Kaufbeuren ein Parkhaus samt Showroom

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So wird das Parkhaus samt Showroom auf dem Gelände von Auto Singer aussehen, wenn es fertig ist. Ende des Jahres soll es soweit sein.

Kaufbeuren – Seit Mitte Juni tummeln sich Kräne, Bagger und andere Baustellenfahrzeuge auf dem Gelände von Auto Singer. Doch hat man dort keinesfalls das Geschäftsmodell geändert. Stattdessen wird fleißig gehämmert, geschweißt und gebohrt. Was dort genau gebaut wird, erklärt Pressesprecherin Cornelia Höbel.

Auf dem Gelände neben dem Autohaus soll ein Parkhaus entstehen. Auf vier Stockwerke verteilt werden somit rund 250 Stellplätze für die Logistikabwicklung geschaffen, wie Höbel berichtet. „Dort werden dann Neu- und Gebrauchtwagen zwischengelagert.“

Das Gelände, auf dem gebaut wird, hat schon vorher zum Autohaus gehört. „Aber irgendwann wurde der Platz einfach zu klein“, meint Höbel. Deshalb entschied man sich dazu, einfach in die Höhe zu bauen und so für mehr Fläche zu sorgen.

Geschäftsführer Carl Singer Senior betont außerdem einen großen Vorteil für die Kunden: „Dank des Neubaus mit Ausstellungsraum und Stellfläche für 250 Fahrzeuge stehen unseren Kunden mehr Parkplätze auf der Freifläche unseres Firmengeländes zur Verfügung.“

Aber nicht nur ein Parkhaus soll‘s werden. Im Erdgeschoss bekommt das Autohaus einen neuen Showroom. Auf rund 500 Quadratmeter werden dort die Fahrzeuge präsentiert. Insgesamt soll mit dem Bau eine Fläche von stolzen 7.000 Quadratmeter geschaffen werden – bei einer Höhe von 17 Metern.

Drohnenaufnahmen zeigen den aktuellen Stand der Bauarbeiten zum Parkhaus. Zu den Bahngleisen hin soll nochmals ein gleich hoher Bau entstehen.

Noch bis Ende des Jahres werden die Arbeiter auf dem Gelände zu Gange sein. Die erste Hälfte – zum bestehenden Autohaus hin – steht schon. Jetzt müsse noch der zweite Teil Richtung Bahngleise gebaut werden, erzählt Höbel. Und zu guter Letzt soll auch noch auf dem Dach eine moderne Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 150 kw-p angebracht werden. „In unserem Autohaus in Markt­oberdorf haben wir auch schon eine und das läuft richtig gut“, freut sich Höbel. Der erzeugte Strom wird in eine große Batterie mit 100kw/h eingespeist und soll dann unter anderem für die E-Modelle, die das Autohaus vertreibt, genutzt werden.

von Stephanie Novy

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