Zur Erinnerung an die gefallenen deutschen Soldaten

Volkstrauer in Pandemiezeiten: Stilles Gedenken in Obergünzburg

Segnung am Volkstrauertag in Obergünzburg
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Zum Ende der Messe, gehalten von Kaplan Josef Paryathara, stellten sich die Gläubigen und Fahnenabordnungen in großem Abstand am Ehrenmal am Südeingang der Kirche zum Segnen der niedergelegten Kränze auf.

Obergünzburg – Anders als etwa in Kaufbeuren, wo die Gedenkfeier zum Volkstrauertag nicht stattfand, wurde in Obergünzburg im Rahmen eines Gottesdienstes an die gefallenen Soldaten der Kriege und der Bundeswehr erinnert.

Lange hatten der Vorsitzende der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Obergünzburg, Martin Jäckle, und der Erste Bürgermeister Lars Leveringhaus überlegt, wie in Pandemiezeiten ein Gedenken zum Volkstrauertag stattfinden könne. Man einigte sich dann auf ein Stilles Gedenken im Rahmen des Gottesdienstes.

Kränze am Ehrenmal.

Ohne Ansprache wurden die niedergelegten Kränze am Südeingang gesegnet. Jäckle kommandierte mit leiser Stimme die aufgestellten Fahnenabordnungen, ihre Fahnen zum Stillen Gedenken zu senken. Leveringhaus sagte, dass es zum Erinnern notwendig sei, die Umstände zu überwinden, in denen wir derzeit leben. „Wir stehen auf den Schultern unserer Vorfahren.“

von Wolfgang Krusche

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