Vom Wald der Zukunft

Waldumbau-Parcours auf dem Georgiberg eingeweiht

Das nördliche Ostallgäu hat mit dem neuen Waldumbau-Parcours am Georgiberg ein weiteres lohnendes Ziel.
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Das nördliche Ostallgäu hat mit dem neuen Waldumbau-Parcours am Georgiberg ein weiteres lohnendes Ziel.
  • VonKlaus-Dieter Körber
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Germaringen – Wie wird der Wald der Zukunft aussehen? Eine Antwort darauf ist seit Kurzem auf dem Georgiberg oberhalb von Untergermaringen zu finden. Dort wurde dieser Tage ein neu angelegter Waldumbau-Parcours offiziell eingeweiht. 

Nach rund einem dreiviertel Jahr Bauzeit konnte der etwa zwei Kilometer lange Rundweg fertig gestellt werden. Das Projekt geht auf eine Kooperation des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF), der Initiative Zukunftswald Bayern und der Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren (FBG) zurück. Der Förderverein Wald, Holz & Natur vor Ort übernimmt die künftige Pflege des Parcours.

„Ein großartiges Projekt das hier verwirklicht wurde“, so Forstdirektor Stefan Kleiner. Nun hätte das nördliche Ostallgäu mit diesem „Klima-Rundweg“ ein weiteres lohnendes Ziel, nicht nur für interessierte Waldbesitzer, sondern auch für naturbegeisterte Familien und Spaziergänger. Dabei könne man auf einem schönen, lehrreichen Spaziergang den Lebensraum „Wald“ in all seinen Facetten kennenlernen und Anregungen finden, diesen auch zu erhalten und zu schützen.

In seiner Rede dankte Kleiner den Waldbesitzern – das sind die Gemeinden Germaringen und Oberostendorf sowie die Diözese Augsburg in Vertretung der Pfarrgründe-Stiftung Gutenberg – dafür, dass sie sich spontan bereit erklärt hatten, in ihren Waldgrundstücken diesen Themenweg anzulegen. Ziel dieses Projektes sei es, die Wichtigkeit des Waldes als Lebensgrundlage aller sowie dessen Schutz und Erhalt in aller Eindringlichkeit der Öffentlichkeit nahezubringen. Dabei stand im Vordergrund, dass ein „Zukunftswald“ von derzeit oftmals reinen Fichtenkulturen in einen widerstandsfähigen Mischwald umgebaut werden müsse. Nur so, betonte Kleiner, könne der Wald stabilisiert und das dabei gewonnene Holz auch künftig als wertvoller nachwachsender Rohstoff genutzt werden.

Auch die weiteren Redner, wie der stellvertretende Landrat Lars Leveringhaus, Oberostendorfs Bürgermeister Helmut Holzheu und Maximilian Frei von der Diözese Augsburg lobten den neu geschaffenen interaktiven Rundweg als wahres Leuchtturmprojekt.

Insgesamt 14 Stationen mit übersichtlichen, von Carmen Janzen gestalteten Infotafeln, sorgen für entsprechende Aufklärung zu Themen um Wald und Baum. Wie Norbert Fischer von der Forstbetriebsgemeinschaft Kaufbeuren und Vorsitzender des im April dieses Jahres gegründeten Fördervereins Wald, Holz & Natur - Ostallgäu e.V. abschließend erklärte, sollen in Zusammenhang mit diesem Projekt auch gezielte Kinder- und Erwachsenenbildungsmaßnahmen stattfinden. Des weiteren sind regionale Baumpflanzaktionen geplant.

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