Aus und vorbei…

So sehr sich Peggy Essenwanger (blaues Trikot) von der SVK auch mühte, es wollte gegen den FC Augsburg einfach nichts gelingen.

Nach einem Spiel war alles schon vorbei: Kaufbeurens Fußballerinnen sind bei der Endrunde zur Schwäbischen Hallenmeisterschaft gleich an ihre Grenzen gestoßen und haben das Halbfinale gegen den FC Augsburg mehr als deutlich mit 2:8 verloren. Auch die Herren des TSV Marktoberdorf mussten sich in ihrem Viertelfinalspiel gegen den TSV Rain deutlich 0:6 geschlagen geben. Für die Kreisstädter bedeutete das gleich das Aus im ersten K.O.-Spiel.

Zur Halbzeit stand es noch 1:2 aus Sicht der SVK-Frauen. „Augsburg hat super Hallenspielerinnen in ihren Reihen“, sagte Astrid Seitz von der Frauenabteilung direkt nach dem verlorenen Spiel. Seitz selbst stand 1995 im Finale bei der Endrunde und gewann mit Kaufbeuren den Titel. Sichtlich geknickt wirkte Cheftrainer Martin Prediger. „Die Anspannung und Nervosität war auf unserer Seite einfach zu groß. Wir haben sie leider nicht ablegen können“. Zum Schluss habe seine Mannschaft zudem noch der Mut verlassen. „Ich weiß jetzt nicht, ob ich traurig sein soll oder nicht“, so der Übungsleiter. „Meine Spielerinnen sind nicht an die Leistung herangekommen, was wir uns erarbeitet hatten“. Unterm Strich sei es auf dem Parkett sehr deutlich gewesen. „Die Mädels sind sehr niedergeschlagen“. Melanie Seidler, die im Halbfinale ein Tor erzielte, konnte es auch nicht verstehen, warum die SVK insbesondere im zweiten Durchgang einbrach. „Wir waren konditionell schon gut drauf. Der FCA hat allerdings unsere Fehler knallhart ausgenutzt. Aufgegeben haben wir uns allerdings nie. Doch ab einem bestimmten Zeitpunkt hat bei uns die Motivation nachgelassen“. TSV ist raus Relativ deutlich ging es auch beim Fußball-Bezirksoberligisten TSV Marktoberdorf zur Sache. Zur Halbzeit lagen die Ostallgäuer nur mit 0:1 zurück, hatten war die große Chance auf den Ausgleich, doch Rain spielte und agierte clever und sorgte mit dem 2:0 schon für die Vorentscheidung. „Der Unterschied zwischen beiden Teams war schon groß“, gesteht Cheftrainer Norbert Schmidbauer ein. Rain habe gegen seine Mannschaft richtig gut gespielt. Schon im Vorfeld hieß es aus Sicht des Bayernligisten, dass sie die Kreisstädter in keiner Weise unterschätzen. „Meine Mannschaft hat keine Souveränität an den Tag gelegt“, ist das Scheitern für Schmidbauer jetzt kein Beinbruch. Rain sei einfach konzentrierter im Spiel gewesen. Seine Mannschaft habe nicht mithalten können, so der Übungsleiter, der sich mit der Austragungsstätte in Günzburg nicht so richtig anfreunden konnte. „Die Stimmung war gut. Allerdings ist die Halle im Gegensatz zu Augsburg kleiner. Augsburg gibt einfach mehr her. Das Spielfeld in Günzburg war relativ eng, ähnlich vergleichbar mit dem Spielfeld in Neugablonz“. Während Coach Schmidbauer seiner Mannschaft bis zum Trainingsauftakt nach der Winterpause bis Ende Januar frei gibt, geht es für die Zweite Mannschaft in der Halle noch um die Ostallgäuer Hallenmeisterschaft 2012.

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