FW »Immer einen Schritt voraus«

Vorstandswahlen bei den Freien Wählern Ostallgäu

Vorsitzende Susen Knabner (2. v. rechts)  mit den scheidenden Vorstandsmitgliedern (v. li.) Johanna Hofbauer, Dr. Andrea Weinhart und Annelies Zink.
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Die im Amt bestätigte Vorsitzende Susen Knabner (2. v. rechts) mit den scheidenden Vorstandsmitgliedern (v. li.) Johanna Hofbauer, Dr. Andrea Weinhart und Annelies Zink.

Marktoberdorf/Ostallgäu – Am vergangenen Mittwoch hielten die Freie Wählergemeinschaft Ostallgäu e.V. mit Sitz in Marktoberdorf (FWO) und die Kreisvereinigung Freie Wähler Ostallgäu im Marktoberdorfer Stadion eine gemeinsame Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen ab.

Zunächst blickte Susen Knabner, die Vorsitzende beider Gruppierungen, stellvertretende Bezirksvorsitzende der Freien Wähler Schwaben und Mitglied im Landesvorstand der Freien Wähler Bayern auf das Wahljahr 2020 zurück. Sie konstatierte, dass die erzielten Ergebnisse durchaus zufriedenstellend waren. In Marktoberdorf und Füssen seien die FW-Bürgermeisterkandidaten in die Stichwahl gekommen, in einer Reihe von Gemeinden stellten die FW den 1. Bürgermeister. In der Landratswahl hatte auch Matthias Fack respektabel abgeschnitten.

Bei der Listen-Aufstellung für die Bundestagswahl sei der Platz zwei an eine Schwäbin gegangen, die Kandidatin für den regionalen Wahlkreis 257, Mariana Braunmiller, habe mit Platz 27 einen guten 4. Platz unter den insgesamt sieben schwäbischen Kandidaten erhalten. Auf dem FW-Parteitag wurde Hubert Aiwanger als Bundesvorstand bestätigt, Knabner ist Beisitzerin. Im Landesvorstand habe man alle 14 Tage eine etwa fünfstündige Sitzung abgehalten und die Freien Wähler seien mit ihren Maßnahmen „immer einen Schritt voraus“ gewesen, so Knabner.

Dr. Andrea Weinhart legte den Kassenbericht vor. Der Kassenbestand lag Ende 2020 bei rund 20.000 Euro. Bei den Wahlen habe man nur etwas mehr als ein Drittel der durch Zeitungsanzeigen sehr hohen Wahlkampfkosten von 2014 ausgegeben und trotzdem im Kreistag die gleiche Anzahl Sitze erhalten. Der Vorstand wurde per Handzeichen einstimmig entlastet.

Unter der Wahlleitung von Herbert Eisler wählten die Anwesenden für die FWO folgende Vorstände für die nächsten zwei Jahre: Die Vorsitzende Susen Knabner und der Kreisgeschäftsführer Manfred Rinderle wurden im Amt bestätigt. Brigitte Schröder, FW Fraktionsführerin im Kreisrat, verbleibt Kraft Amtes im Vorstand. Die Stellvertretende Vorsitzende Johanna Hofbauer, die Schatzmeisterin Dr. Andrea Weinhart und die Schriftführerin Annelies Zink scheiden auf eigenen Wunsch aus der Vorstandschaft aus. Dr. Weinhart und Annelies Zink werden jedoch künftig als Beisitzer ihre Erfahrung einbringen. Johanna Hofbauer meinte trocken, Kreis- und Bezirkstag seien genug für sie. Anstelle der ausgeschiedenen Damen wurde als stellvertretender Vorsitzender Michael Eichinger gewählt und Matthias Fack als Schatzmeister. Ebenfalls in entschuldigter Abwesenheit kürte man Alexander Fischer zum Schriftführer. Fack und Fischer hatten zuvor ihre Bereitschaft zu einer Amtsübernahme erklärt und wurden telefonisch vom Wahlergebnis informiert.

Das Grußwort von MdL Bernhard Pohl mit Bericht aus dem Landtag erfolgte häppchenweise während der Stimmenauszählungen.

Johanna Hofbauer berichtete kurz aus Kreis- und Bezirkstag und auch der Rechenschaftsbericht war kurz: Die Abrechnung wird in München geprüft, dort liegen auch noch die Unterlagen für 2020. Die Rückvergütung von Spenden und die anteilige Erstattung von Wahlkampfkosten können erst nach Abschluss der Prüfung erfolgen. Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands per Handzeichen standen hier ebenfalls Vorstandswahlen an.

Auch hier schieden Hofbauer, Dr. Weinhart und Zink aus dem bisherigen Vorstand aus. Knabner und Rinderle wurden als Vorsitzende beziehungsweise stellvertretender Vorsitzender im Amt bestätigt, Matthias Fack wurde zum Schatzmeister gewählt. Für das Amt des Schriftführers war kein Kandidat gefunden worden, daher einigte man sich auf eine Nachwahl bei der voraussichtlich Ende August stattfindenden nächsten Mitgliederversammlung.

Ingrid Zasche

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