Wahljahr 2018: „Gemeinsam stark für die Region"

CSU im Stimmkreis Kaufbeuren stellt ihre Direkt- und Listenkandidaten für den Land- und Bezirkstag vor

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Gemeinsam stark für die Region: Franz Josef Pschierer (v. li.), Michaela Bahle-Schmid, Dr. Thomas Jahn, Stefan Bosse und Klaus Holetschek.

Kaufbeuren/Mindelheim – Am 14. Oktober findet in Bayern die Landtags- und Bezirkswahl statt. Die Direkt- und Listenkandidaten der CSU für den Stimmkreis 708, dem neben der Stadt Kaufbeuren auch Teile der Landkreise Ost- und Unterallgäu angehören, stellten sich bei einer Pressekonferenz vor und hatten eine gemeinsame Botschaft.

Im Wahlkampf möchten die Kandidaten des Stimmkreises Kaufbeuren heuer in großer Geschlossenheit mit dem Stimmkreis Memmingen arbeiten, erklärte Bayerns neuer Wirtschaftsminister und Direktkandidat für den Landtag, Franz Josef Pschierer, vorab. Man müsse über die Grenzen der Stimmkreise zusammenarbeiten, da es viele Schnittstellen gebe. Ressorts wie Wirtschaft, Landwirtschaft, Infrastruktur und Gesundheit sollen in den kommenden Jahren eine ganz wichtige Rolle einnehmen, so Pschierer.

Gemeinsam anpacken

Auch Klaus Holetschek, Landtags-Direktkandidat für den Stimmkreis Memmingen, konnte dies nur unterstreichen. Man versuche, „Politik für den Menschen" zu betreiben, indem man Dinge gemeinsam anpacke. Für diese Aufgabe hätten beide Stimmkreise ausgezeichnete Kandidaten, betonte Holetschek.

Listenkandidat für den Landtag, Dr. Thomas Jahn, ist bereits seit 2002 Mitglied des Kaufbeurer Stadtrates und seit 2014 Fraktionsvorsitzender. Der 44-jährige Anwalt beschäftige sich in erster Linie mit dem Mittelstand, der Wirtschaft, innerer Sicherheit und der Entbürokratisierung. Ganz nach dem Motto „Make Love not Law“ setze er sich für weniger Gesetze ein, die das Leben der Bürger grundlos verkomplizieren würden. Sein Ziel sei es vielmehr, die Region weiterzubringen und Verhältnisse wie in anderen Bundesländern nicht zuzulassen. Das könne man im Team mit den Kandidaten für Memmingen gut bewältigen.

Michaela Bahle-Schmid, die bereits seit 2008 als Mitglied des Bad Wörishofer Stadtrates fungiert, ist die Listenkandidatin für den Bezirkstag. Die 53-jährige Unternehmerin und Diplom-Ökonomin legt ihr Augenmerk vor allem auf Wirtschaft, Finanzen und Soziales. In Bad Wörishofen habe sie sich für die Nachbarschaftshilfe stark gemacht und sich gewisse Kompetenzen erarbeitet, die sie im Bezirkstag gut anwenden könne, erläuterte sie.

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse ist auch in diesem Jahr Direktkandidat für den Bezirkstag. Bereits seit zehn Jahren ist er Bezirksrat und ergänze dadurch seine Aufgabe als Bürgermeister, erklärte er. Ihm und dem Bezirkstag liege auch die Hilfe zur Pflege und Eingliederung für behinderte Menschen am Herzen.

In diesem Wahlkampf sollen mehr Verknüpfungen der Stimmkreise entstehen, da sind sich die Kandidaten einig. Man habe gemeinsame Interessen und Themen, die bewegen.

von Antonela Kelava

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