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Wann passt ein Hybridauto zu mir?

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Wann passt ein Hybridauto zu mir?
Wann passt ein Hybridauto zu mir? © staudinger

Kaufbeuren – Sie wollen sich ein neues Auto anschaffen und stehen vor der Frage, welcher Antrieb es sein soll? Früher musste man sich nur zwischen Diesel und Benziner entscheiden, heute stehen weitere Antriebsarten zur Wahl. Alternative Antriebe gehören heute zum Standard. Rein elektrisches Fahren ist hier nur eine Möglichkeit, aber auch das Hybridauto wird immer beliebter. Überzeugt vom hybriden Antrieb als Teil des „grünen“ Straßenverkehrs ist auch das Automobilforum Kaufbeuren an der Buronstraße in Kaufbeuren und im Landsberger Gewerbepark. Die Automobilverkäufer Benjamin Grill, Philipp Zimmerer und Hayriye Kayitmaztürkmen präsentieren zwei besondere Hybrid-Modelle, von deren Eigenschaften sie begeistert sind

FORD KUGA ST-LINE PLUG-IN-HYBRID

Seit seiner Markteinführung im Jahr 2008 verkaufte sich der Ford Kuga bereits über eine Million Mal in Europa. Der markante SUV mit Offroad-Optik ist damit seit Jahren einer der beliebtesten SUVs. Damit das so bleibt, hat Ford seinem Kompakt-SUV in der ST-Line X-Ausführung einen modernen, sportlichen Look und neue technische Eigenschaften verliehen. So ist der Kuga auch als Plug-in-Hybrid erhältlich. Das Batteriepaket mit einer Kapazität von 14,4 kWh ermöglicht dem Kuga Plug-in-Hybrid eine Reichweite bis zu 56 Kilometer, ohne auf den Verbrennungsmotor zurückgreifen zu müssen, wie Philipp Zimmerer bestätigen kann. Der Wechsel der beiden Antriebsarten erfolgt in einem nahtlosen Übergange, wobei beide auch kombiniert eingesetzt werden können.

Mit einer beeindruckenden Beschleunigung und den butterweichen Schaltvorgängen des Automatikgetriebes überzeugt mich das Fahrzeug bei jeder Fahrt. Aber mein absoluter Favorit ist die elektrische Frontscheibenheizung, die nicht nur mich dahinschmelzen lässt, sondern auch so manchen Frost in kürzester Zeit von der Scheibe löst.

Hayriye Kayitmaztürkmen / Automobilverkäuferin

Das aufgeräumte Cockpit sowie intuitiv angeordnete Bedienelemente überzeugen den Automobilverkäufer genauso wie innovative Technologien, beispielsweise die digitale Instrumententafel oder die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Stau-Assistent mit Stop & Go Funktion. Weitere Funktionen wie der Pre-Collision-Assist oder der Sicherheits-Bremsassistent bieten ein Maximum an Sicherheit, wie seine Kollegin Hayriye Kayitmaztürkmen besonders hervorhebt. Daneben punktet der Kuga auch mit Vielseitigkeit im Interieur. Verstellbare Rücksitze lassen die Insassen selbst wählen, ob sie mehr Beinfreiheit im Fond oder lieber bis zu 67 Liter mehr Ladevolumen haben wollen.

Ob für die Familie, für das Gelände oder als schickes Stadtfahrzeug ist der Kuga das perfekte Fahrzeug für jedermann. Die runden Kurven und der hohe Einstieg sorgen für Begeisterung bei Jung und Alt.

Hayriye Kayitmaztürkmen / Automobilverkäuferin

Der Ford Kuga Plug-in-Hybrid ist für mich das perfekte Zusammenspiel zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor. Mich persönlich beeindruckt am meisten der Sportmodus, wenn beide Motoren in Kombination die volle Leistung abrufen. Somit muss auch auf Sportlichkeit nicht verzichtet werden.

Philipp Zimmerer/ Automobilverkäufer

FORD TRANSIT CUSTOM KASTENWAGEN 340 L1 PLUG-IN-HYBRID

Der Ford Transit Custom ist inzwischen auch als Plug-in-Hybrid erhältlich. Damit ist der Lieferwagen ideal für Kurzstrecken und kann mit seiner E-Reichweite von 50 Kilometern die meisten Zustell- und Handwerker-Einsätze in der Stadt rein elektrisch erledigen, weiß Automobilverkäufer Benjamin Grill. Wird die Fahrt doch länger, kann einfach auf den Benzinantrieb gewechselt werden und das Fahrzeug fällt nicht durch einen Ladevorgang aus. Dabei erweitert der 1,0-Liter-EcoBoost-Motor die Reichweite des Fahrzeugs auf insgesamt etwa 500 Kilometer. Ein weiteres Plus ist laut Grill, dass das regenerative Bremssystem darüber hinaus bei Bedarf die Bremsenergie zum Laden der Batterie benutzt und dadurch die Reichweite zusätzlich maximiert.

Die Elektro- und Hybridtechnologie wird die nächsten Jahre im Transporter Bereich sehr spannend.

Benjamin Grill / Automobilverkäufer
Automobilverkäufer Benjamin Grill präsentiert den Ford Transit Custom
Automobilverkäufer Benjamin Grill präsentiert den Ford Transit Custom © staudinger

Der neue Ford Transit Custom Plug-in Hybrid fährt emissionsreduziert, ohne dabei Funktionen einzubüßen, die den Ford Transit Custom ausmachen. Großzügiger Stauraum und die Durchlademöglichkeit ermöglichen es, große und lange Objekte zu transportieren. Das Cockpit überzeugt einerseits mit zahlreichen praktischen Ablagen und einem Ladekabel unter dem Beifahrersitz und andererseits mit Navigationsgerät, Sitz- und Lenkradheizung.

Der Transit Custom PHEV ist für Hand- und Heimwerker, die ökologisch fahren wollen, genau das Richtige! Besonders in Städten mit Fahrverbotszonen ist er ein super Fahrzeug. Durch die Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor ist man immer bestens motorisiert.

Benjamin Grill / Automobilverkäufer

Das Hybrid-ABC:

Der Voll-Hybrid (HEV)

Der Voll-Hybrid oder HEV (hybrid electric vehicle) kann sich sowohl rein elektrisch alsr auch nur durch das Verbrennen von Benzin oder Diesel fortbewegen. Der Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor beim Anfahren und der Einspritzer übernimmt bei höheren Geschwindigkeiten im niedrigen Drehzahlbereich. Während der Fahrt und besonders beim Bremsen oder bei der Bergabfahrt lädt sich die Batterie wieder auf (Rekuperation). Der Voll-Hybrid benötigt keinen Stecker, da es sich dabei um ein in sich geschlossenes System handelt.

Der Mild-Hybrid (MHEV)

Vergleichsweise klein ist die Batterie beim Mild-Hybrid, kurz MHEV (mild hybrid electric vehicle). Während der E-Motor den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen unterstützt, wandelt sich der Elektromotor beim Bremsen zum Generator und speist mit dem zurückgewonnenen Strom die Batterie. Alleine arbeitet die Batterie aber praktisch nie, sondern unterstützt den Verbrennungsmotor lediglich. Auch der Mild-Hybrid kommt wie der Voll-Hybrid ohne Stecker aus.

Der Plug-in-Hybrid (PHEV)

Der Plug-in-Hybrid oder PHEV (plug-in hybrid electric vehicle) ist ebenfalls mit einem Elektro- und Verbrennungsmotor ausgestattet, doch die Lithium-Ionen-Batterie ist größer als die der Voll- und Mild-Hybrid-Modelle. Das erhöht das Fahrzeuggewicht. Um die Batterie aufzuladen, schließt man den Plug-in-Hybrid an der Heimsteckdose oder an einer Ladesäule für Elektroautos an. Bis zu 50 Kilometer ist die Reichweite, die die meisten Plug-in-Hybide rein elektrisch zurücklegen können. Die maximale Beschleunigung und Systemleistung lassen sich dadurch erreichen, indem Elektro- und Verbrennungsmotor zusammenarbeiten. Wenn der Akku leer ist, arbeitet nur noch der Verbrenner, bis entweder genug Strom rekuperiert oder die Batterie wieder aufgeladen wird. Der Plug-in-Hybrid lockt aktuell mit einer hohen Förderung dank der Innovationsprämie, die bis Ende 2022 verlängert wurde. Da er als elektrisches Fahrzeug gilt, kann er mit einem E-Kennzeichen angemeldet werden, wodurch der Halter beispielsweise von Steuervergünstigungen oder kostenlosen Parkmöglichkeiten profitieren kann.

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