Enormer Bewerbersturm auf Kinospot-Casting

Was haben alle Zeitungen gemeinsam?

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Ein entspanntes Bild der Dreharbeiten: Allen Beteiligten hat die Produktion richtig Spaß gemacht. (von links nach rechts: Maskenbildnerin Kathrin Hiltel, Franz Prattki und Roberto Frua (Elternteile der Darsteller), Sonja Stäb (Rolle: „Annas Mutter“), Piera Prattki (als „Anna“), Alessandro Frua (als „Jonas“), Clemens Zima (Ton-Technik), Michael Denks (Drehbuch & Regie), Sandy Haf (Script/Continuity/Set-Fotos) und Domink Haf (Kamera/Produzent)

Kaufbeuren/München - Das Konzept war die erste große Hürde. Über ein Dutzend Verlage tummeln sich in der Merkur-Gruppe/ Südbayern – doch für alle zusammen einen einzigen Kinospot zu produzieren, war eine echte Herausforderung.

Was haben alle Zeitungen gemeinsam und macht sie dennoch so einzigartig? Auf diese Frage wurde die Produktionsfirma „co-operation film and image“ aus Fürstenfeldbruck im vergangenen Jahr angesetzt. Ohne die Story zu verraten, der neue Kinospot konzentriert sich auf das vielleicht wichtigste und menschlichste Element. 

Bereits während der Drehbuchphase haben die Verlage ihre beiden Hauptdarsteller über einen großen Casting-Aufruf in ganz Bayern suchen lassen. Im Kollektiv erreicht die Merkur-Gruppe über eine halbe Million Haushalte im Print mit einer einzigen Veröffentlichung. Darüber hinaus wurde das Casting auch über die sozialen Netzwerke und Plattformen der Verlage angeteasert. Über zwei Millionen Online Leser lösten innerhalb sechs Wochen einen wahren Bewerbersturm aus! Knapp 1200 Jugendliche, zwischen 13 und 16 Jahren, reichten ihre Online-Bewerbung ein, mit dem Ziel: einmal auf allen großen Leinwänden in den bayerischen Kinos zu sein. Hintergrund: Zur Merkur Gruppe gehören sehr viele Titel, unter anderem der Kreisboten Verlag, der Kurier Verlag, das Hallo München, das Gelbe Blatt, der Lech Kurier und viele weitere, daher die große Reichweite. 

Es war für die Jury wahrlich keine leichte Aufgabe. Noch vor wenigen Wochen standen über 100 potentieller Bewerber für den neuen Kinospot in der entscheidenden Final-Runde. Vor dem anvisierten Drehbeginn standen die Gewinner fest: Piera Prattki aus Bad Tölz und Alessandro Frua aus Starnberg (beide 13 Jahre alt) werden zu „Anna“ und „Jonas“ im neuen Kinospot der Merkur-Gruppe. Am 30. Juni 2018 fiel die erste Kamera-Klappe. Bei den Dreharbeiten in Kaufbeuren/Neugablonz legten die beiden Jungdarsteller ihre Anfangsnervosität sehr schnell ab und überzeugten im Laufe des Tages wie echte Profis. Daneben agierte Sonja Stäb aus Untermeitingen in der Rolle als „Annas Mutter“ vor der Kamera und freut sich bereits auf ihren zweiten Kinoauftritt, welcher aktuell für September 2018 vorgesehen ist. Nach knapp sechs Stunden waren alle Einstellungen im Kasten. Eindrücke dazu gibt es in unserer Fotostrecke.

Hinter den Kulissen bei den Dreharbeiten des neuen Kinospots

Am 30. Juni durften die beiden Casting Gewinner nach Kaufbeuren reisen © co-operation film
Die für den Bereich Maske verantwortliche Kathrin Hiltel hatte gegen die Hitze der Sonne und jede Menge Schweißperlen zu kämpfen © co-operation film
Piera Prattki kann es kaum erwarten – ihre erste Klappe steht kurz bevor. © co-o peration film
Nicht das erste Mal. Piera kann bereits auf eine Bühnenerfahrung am Theater zurückblicken. © co-operation film
Fertig für den ersten Take als „Anna“. © co-operation film
Auch Alessandro Frua kommt unter den Puder-Pinsel von Kathrin Hiltel. © co-operation film
Alessandro nutzt den Augenblick der Maske für seine Konzentration, gleich verwandelt er sich in „Jonas“. © co-operation film
Die Rolle „Annas Mutter“ wird von Sonja Stäb souverän gespielt. © co-operation film
Sonja Stäb steht bereits zum zweiten Mal vor der Kamera. © co-operation film
Alle Handwerker zusammen: Michael Denks (links) schrieb 2017 das Drehbuch, führt Regie und holte den Tonmeister Clemens Zima (Mitte) zum Projekt. Kameramann Dominik Haf (co operation film & image) ist für die gesamte Produktion verantwortlich. © co-operation film
Letzte Regieanweisungen: Michael Denks erklärt Alessandro die kommende Einstellung. Auch für Alessandros Vater Roberto ein spannender Tag. © co-operation film
Clemens Zima, fester Ton-Meister der Aktenzeichen-XY Serie (ZDF), ist seit über 20 Jahren Profi im Bereich Ton-Technik. © co-operation film
Clemens Zima justiert nochmal den Ton, Sonja Stäb freut sich auf den zweiten Take der Einstellung. © co-operation film
Bei Dreharbeiten von mehreren Stunden ist die Position der Sonne oft ein Problem, da sich die Lichtverhältnisse ständig ändern. © co-operation film
Für Dominik Haf ist der Kinospot seine zweite Auftragsarbeit für den Verlag. © co-operation film
Zwischendurch braucht es auch Kaffee. © co-operation film
Auch der Straßenverkehr beeinflusst den Dreh. Optimal sind natürlich gar keine Autos, die im Tonschnitt stören könnten. © co-operation film
Das Sonnensegel dient nicht nur dem Dreh, für den Kameramann wird so auch der Monitor bei starker Sonne besser sichtbar. © co-operation film
Hoch hinaus! Firma Nigar aus Kaufbeuren ändert den Blickwinkel der Kamera Dank Hebebühne © co-operation film
Die Technik wartet nur noch auf die Darsteller. © co-operation film
In der Kamera-Totalen aus 3 Meter Höhe kommt vor allem die Atmosphäre zur Geltung. © co-operation film
Maximal 5 Meter kann dieses Model der Hebebühne mit der Kamera erreichen. © co-operation film
Piera hat schon die Hälfte des Drehtages hinter sich. © co-operation film
Als „Anna“ hat Piera hat ein klares Ziel vor Augen: Wo bleibt „Jonas“? © co-operation film
Wieder einmal verzögern sich die Aufnahmen wegen der hohen Autodichte auf der Straße. © co-operation film
Freut sich auf seinen ersten Auftritt: Alessandro Frua übt schon mal sein Gewinner-Lächeln © co-operation film
Die zwei Casting-Gewinner können sich auch hinter der Kamera gut leiden. © co-operation film
Alessandro wartet auf den Kameramann. © co-operation film
Am 30. Juni durften die beiden Casting Gewinner nach Kaufbeuren reisen © co-operation film
Am 30. Juni durften die beiden Casting Gewinner nach Kaufbeuren reisen © co-operation film
Am 30. Juni durften die beiden Casting Gewinner nach Kaufbeuren reisen © co-operation film
Bei Geräuschen durch verschlossene Türen braucht es für den Ton viel Feingefühl. © co-operation film
Nächste Klappe: Sandy Haf kümmert sich um Script und Kontinuität. © co-operation film
Sandy muss immer den Überblick behalten. Da nicht chronologisch gedreht wird, müssen Anschluss-Fehler beim Schnitt vermieden werden. © co-operation film
Auch die Ton-Szenen werden alle einzeln nummeriert, teilweise passen verschiedene Tonfassungen zu anderen Bild-Takes. © co-operation film
Michael Denks ist mit der Einstellung zufrieden. In diesem Fall ersetzt der Blickwinkel der Kamera die Position von „Annas Mutter“. © co-operation film
Alles im Kasten, die vierte Klappe wird kopiert. © co-operation film
Michael Denks und Dominik Haf sind von den Leistungen der Casting Gewinner begeistert. © co-operation film
Auch Spaß muss sein. Trotz der vielen Kameraeinstellungen und der relativ knappen Zeit, verliert Dominik Haf nie seine gute Laune. © co-operation film
Wer filmt nun wen? © co-operation film
Tonmeister Clemens muss mit der Angel richtig aufpassen. Dominik hat einen sehr knappen Winkel gewählt, der Ton-Puschel ist nur knapp an der Bildkante. © co-operation film
 © co-operation film
Einige Aufnahmen müssen oft wiederholt werden. In der hier gedrehten Szene werden alle Verlage einzeln sichtbar. © co-operation film
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Sonja Stäb an der Kaffeemaschine. Leider darf sie den Film-Kaffee nicht genießen. © co-operation film
Wer versteckt sich hinter der Klappe? Alessandro Frua freut sich auf die kommende Szene © co-operation film
Schon so cool wie ein Filmstar: Alessandro Frua übt seinen Blick. © co-operation film
Wenn zwischen Innen- und Außenaufnahmen gedreht wird, müssen die schwierigen Lichtverhältnisse richtig angepasst werden. © co-operation film
Volle Konzentration: Sonja wartet auf die nächste Klappe. © co-operation film
Auf den Punkt genau reagieren, das ist die Kunst der Darsteller vor der Kamera. © co-operation film
Der Drehtag ist fast vorbei, Piera Prattki und Alessandro Frua haben ihren Job gut gemacht © co-operation film
Jemand fragt noch, ob es einen zweiten Teil mit Piera und Alessandro gibt :-) © co-operation film
Ein entspanntes Bild der Dreharbeiten: Allen Beteiligten hat die Produktion richtig Spaß gemacht. (von links nach rechts: Maskenbildnerin Kathrin Hiltel, Franz Prattki und Roberto Frua (Elternteile der Darsteller), Sonja Stäb (Rolle: „Annas Mutter“), Piera Prattki (als „Anna“), Alessandro Frua (als „Jonas“), Clemens Zima (Ton-Technik), Michael Denks (Drehbuch & Regie), Sandy Haf (Script/Continuity/Set-Fotos) und Domink Haf (Kamera/Produzent) © co-operation film

(md)

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