Buchloe: Wasserpreis wird für 2016 neu kalkuliert

Trockene Zahlen

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Mitte vergangenen Jahres drehte Bürgermeister Josef Schweinberger (rechts.) am Rädchen und nahm symbolisch das neue Wasserwerk der Stadt in Betrieb.

Buchloe – Mit den „trockenen Zahlen“ des Wasserwerkes Buchloe mussten sich die Mitglieder des Werkausschusses in der jüngsten Sitzung beschäftigen. Auf der Tagesordnung stand zunächst die Bekanntgabe des kaufmännischen Jahresabschlusses 2013. Bei einer Bilanzsumme von rund 3,9 Millionen Euro ergab sich für 2013 ein Verlust von rund 16800 Euro.

Bürgermeister Josef Schweinberger erläuterte dem Gremium, dass das Ergebnis auch durch die Sonderabschreibung für den alten Wasserturm beeinflusst worden sei. Die Abschreibungsdauer des alten Wasserturmes war ursprünglich bis zum Jahr 2024 festgelegt. Durch den Neubau des Wasserwerkes ist der alte Turm außer Betrieb und ohne Funktion. 2013 investierten die Wasserwerke knapp 100000 Euro in die Erweiterung des Versorgungsnetzes, Neuanschlüsse und Reparaturen. 700 Meter Leitungen wurden in der Fellhornstraße verlegt, 211 Meter waren es in der „Neuen Mitte“. 

Für 2014 rechnen die Buchloer Wasserwerke im Verwaltungshaushalt mit Einnahmen von rund 1,34 Millionen Euro und Ausgaben in Höhe von 1,31 Millionen Euro. 2015 sollen die Einnahmen rund 1,04 Euro und die Ausgaben 1,05 Millionen Euro betragen. Bereits eingerechnet sind die Zuführungen aus der Gebührenausgleichsrücklage. 2014 fließen knapp 60000 und im Folgejahr 107000 Euro in den Verwaltungshaushalt, um die Verluste auszugleichen. Einfluss auf den Wasserpreis müssen die Buchloer in diesem Jahr nicht befürchten. Wie der Kreisbote berichtete, bleiben die Gebühren stabil. Allerdings hatte sich der Werkausschuss in seiner vorletzten Sitzung auf einen einjährigen Kalkulationszeitraum eingelassen. 

Die Wassergebühren für 2016 müssen im Laufe des Jahres neu kalkuliert werden. Dass sie höher werden ist keine Frage. Der Grund ist der Neubau eines Wasserwerkes, das notwendig geworden war, um die Versorgung der Stadt weiterhin zu gewährleisten. Diese Kosten von rund drei Millionen Euro in 2014 und etwas über einer Million in 2015 werden dann in die Gebührenkalkulation einfließen. Positiv nahm der Werkausschuss zur Kenntnis, dass der Wasserverlust in den Leitungen mit rund fünf Prozent bei geförderten 784018 Kubikmetern relativ gering war.von Siegfried Spörer

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