Sanierung eines Bergwegs

Wegmachergruppe vom DAV erneuert Seilsicherungen

Wegebaumannschaft der DAV Ortsgruppe Obergünzburg erneuert die Seilsicherung am Bergweg
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Die Wegebaumannschaft der DAV Ortsgruppe Obergünzburg erneuert die Seilsicherung am Bergweg von Lechleiten zum Biberkopf (2599 Meter).

Landkreis – Die Ortsgruppe Obergünzburg vom Deutschen Alpenverein (DAV) betreut seit über 50 Jahren den Bergweg von Lechleiten (Lechtal) zum Biberkopfgipfel (2599 Meter). Seit dieser Zeit wurden verschiedene Gefahrenstellen auch mit Seilsicherungen entschärft, damit die Bergwanderer sicher den Gipfel erreichen können.

Jedes Jahr wird der Weg von der Wegmachergruppe betreut und instandgehalten, da durch Felsabbrüche und kleine Erdrutsche immer wieder der Weg blockiert wird. Seit längerer Zeit war die Erneuerung der vorhandenen Seilsicherungen geplant. Seit September plante Peter Gerle, aktueller Leiter vom Wegebau, eine Sanierung der Seilsicherungen. Damit diese den aktuellen Sicherungsstand entspricht, wurden Materialen und Sicherungstechniken verwendet, die auch in aktuellen Klettersteigen verwendet werden. Insgesamt wurden 120 Meter Stahlseil verbaut. Für die Befestigung der Anker wurden 46 Bohrlöcher mit einer Tiefe von 20 bis 35 Zentimeter in den Fels gebohrt. Die Anker wurden mit einem Spezialkleber in diese Bohrlöcher eingeklebt.

Diese Sanierung erfolgte durch die Wegebaumannschaft, bestehend aus Peter Gerle, Erwin Wanner, Edi Bayrhof mit Unterstützung der beiden Helfer Toni Schindele und Martin Hämmerle. Das Ergebnis dieser anstrengenden Arbeit ist eine Seilsicherung auf dem aktuellen Sicherheitsstandard von Klettersteigen. Damit wird die Begehung des Biberkopfgipfels sicherer für alle Bergwanderer, auch wenn die Begehung des Weges nach wie vor anspruchsvoll ist.

Mit der Einstufung T3-T4 (schwerer Bergweg) ist der komplette Weg ein Erlebnis für geübte Bergwanderer, dieser wird mit einer sehr schönen Aussicht auf die nahen Allgäuer und Lechtaler Berge und auch die hohen Berge des Alpenhauptkamms sind bei guter Fernsicht zu sehen. Zudem ist der Gipfel durch das Alleinstellungsmerkmal „südlichster Berggipfel Deutschlands“ immer wieder ein Besuch wert.

kb

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