Wichtige Einrichtung

Kürzlich lud die DLRG Kreisverband Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. zu ihrer Jahreshauptversammlung in die Einsatzzentrale Neugablonz. Kreisverbandsvorsitzender Werner Seibt berichtete über die vergangenen Projekte und Aktionen. Dabei betonte er, dass die DLRG – die weltweit größte ehrenamtliche Rettungsorganisation – ohne das Engagement der freiwilligen Mitglieder nicht bestehen könnte. „Viele unserer DLRGler nehmen sich sogar von ihrer Arbeit Urlaub, um bei Rettungs- oder Übungsaktionen dabei sein zu können.“

Die DLRG lebt komplett vom ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitglieder. Finanziert wird der Verein hauptsächlich durch die Mitgliedsbeiträge, durch Spenden und Zuschüsse. Laut Satzung, sind die Hauptaufgaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, die Prävention, über aktive Information, Aufklärung und Ausbildung, und die Tätigkeit als Hilfsorganisation. „Beide Aufgaben haben den selben Stellenwert. Wenn direkte Hilfe am Unfallort stattfindet, ist es immer noch besser, als wenn erst die DLRG anrücken muss“, so Seibt. Neben Einsatzeinheiten, Katastrophenschutz und Wasserrettung, sieht der Kreisverband die Arbeit im Bereich Ausbildung als besonders wichtig. Schwimmkurse, Rettungsschwimmerausbildung, Sanitätsausbildung, Bootsführer u.v.m. gehört zum Tagesgeschäft der DLRG. Ein besonderes Highlight im vergangenen Jahr war die Indienststellung des neuen Einsatzfahrzeugs für die Wasserrettung: Pelikan Kaufbeuren 91/1. Zur Einweihung des wichtigen Fahrzeugs durch Staatssekretär Gerhard Eck fanden viele bedeutende Persönlichkeiten nach Neugablonz. „Darüber haben wir uns sehr gefreut. Das sehen wir als Wertschätzung unserer Organisation“, kommentierte Seibt. Große Verantwortung übernimmt die DLRG für den Wasserrettungszug Schwaben 2, der 2009 eingeführt wurde. Hauptaufgabe des K-Wasserrettungszuges, der von der DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu angeführt wird, ist, Menschen und Tiere aus Hochwassergebieten zu retten. Anfang März ging auch die Integrierte Leitstelle Allgäu (ILS) in Betrieb. Unter der Notrufnummer 112 wurden nun Rettungsdienst und Feuerwehr zusammengeführt. Personalveränderungen gab es im Beirat des Kreisverbandes. Johann Marschall schied nach 14 Jahren aufgrund seines beruflichen Ruhestandes aus dem Beirat aus und gab sein Amt nun an Winfried Nusser weiter. Markus Mracek, der technische Leiter, berichtete u.a. über die Einsatzstunden im vergangenen Jahr. So verzeichnete die DLRG insgesamt 2557 Wachdienststunden, mit 289 Erste-Hilfe-Einsätzen. Der Schatzmeister, Thomas Geyrhalter, gab einen Einblick in die Finanzen. Einstimmig wurde der Haushaltsplan für 2010, mit voraussichtlichen Ausgaben von 38000 Euro und Einnahmen von 33000 Euro, angenommen. Derzeit arbeiten 282 Männer und 210 Frauen ehrenamtlich für den DLRG Kreisverband. Mit 200 Mitgliedern ist auch die Jugendabteilung des Vereins sehr gut vertreten.

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