Die Versicherung forderte den Nachweis

Wildunfall nicht gemeldet – bis zu 1.000 Euro Strafe drohen

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Symbolfoto

Buchloe – Abgesehen davon, dass in der Fahrschule das richtige Verhalten erklärt wird, schützt Unwissenheit vor Strafe nicht. Weil er den Wildunfall am Freitag nicht unverzüglich meldete, muss ein 26-Jähriger nun mit einem Bußgeld rechnen. Wie die Polizei berichtet, meldete er den Unfall nur, da die Autoversicherung gewisse Bescheinigungen von ihm forderte.

Erst nachdem ihn die Versicherung darauf hinwies, dass er zur Abrechnung eines Wildunfalles die Bestätigung der Polizei oder des Jagdpächters brauche, meldete ein junger Mann gestern einen Wildunfall. Bereits drei Tage davor war die unglückliche Begegnung mit einem Reh im Zuständigkeitsbereich der Polizei Buchloe geschehen.

Er hatte laut Polizei ein Reh angefahren, welches nach dem Zusammenstoß weitergelaufen war. Das Bayerische Jagdgesetz schreibt vor, dass Fahrzeugführer, die Schalenwild (dazu gehören auch Rehe und Wildschweine) durch An- oder Überfahren verletzen oder töten, dies unverzüglich dem Revierinhaber oder der Polizei mitteilen müssen.

Diese Mitteilung kann einfach telefonisch über den Polizeinotruf 110 erfolgen.

Sinn und Zweck dieser Vorschrift ist, dass der Revierinhaber schnellstmöglich das getötete Tier verwerten oder das verletzte Tier suchen und von den Leiden erlösen kann. Das erklärt die Polizei an dieser Stelle erneut.

Der Verstoß wird als Ordnungswidrigkeit dem Landratsamt zur Ahndung vorgelegt, wo eine Geldbuße bis zu 1.000 Euro festsetzen werden kann.

kb

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